Bezirks- und Gemeindesuche
Maßnahmen gegen Langzeitarbeitslosigkeit
Der leichte Rückgang der Arbeitslosigkeit ist für AK-Präsident Günther Goach kein Grund zum Jubeln. Kärnten zählt bei der Arbeitslosenquote und den Langzeitarbeitslosen nämlich zu den negativen Spitzenreitern.

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Die Arbeitslosigkeit in Kärnten ist im Mai zwar um 0,2 Prozent gesunken, laut dem Präsidenten der Arbeiterkammer Kärnten, Günther Goach, ist es aber für ein Aufatmen zu früh. Die leicht positive Entwicklung rührt nämlich vom Tourismus, wo bundesweit ein Rückgang von 2,3 Prozent zu verzeichnen ist. In anderen Branchen sieht es nicht so rosig aus. Der Bau weist bei der Arbeitslosigkeit österreichweit ein Plus von 8,8 Prozent auf, im Gesundheits- und Sozialwesen sind es sogar 10,7 Prozent.
In Kärnten bleibt die Langzeitarbeitslosigkeit ein Dauerproblem. Während der Bundesschnitt bei 2,2 Prozent liegt, weist Kärnten mit 4,0 Prozent fast den doppelten Wert auf. Nur Niederösterreich liegt mit 5,5 Prozent noch vor Kärnten. "Das Land unternimmt zu wenig, um Langzeitarbeitslose wieder in die Arbeitswelt zu integrieren. Und das, obwohl wir seit Jahren spezielle Maßnahmen und Programme fordern", sagt Goach.
Zu den traurigen Spitzenreitern zählt Kärnten auch bei der Arbeitslosenquote. Diese ist mit 7,3 Prozent die zweithöchste in Österreich nach Wien (8,8 Prozent). Vergleichbare Bundesländer wie Salzburg oder Tirol liegen mit 4,6 Prozent bzw. 6,7 Prozent deutlich darunter. "Das ist ein klares Zeichen einer schlechten Struktur- und Wirtschaftspolitik. Die Landesregierung ist gefordert strukturelle Änderungen vorzunehmen und mehr in die Forschung und Entwicklung zu investieren", sagt der AK-Präsident.



















