Bezirks- und Gemeindesuche
Kein Arbeitsplatz für 178 Heeresbedienstete
Laut Rechnungshofbericht gibt es im Österreichischen Bundesheer über 2000 Bedienstete, für die das Heer keine Verwendung mehr hat, die aber wegen des Dienstrechtes unkündbar sind. Diese Mitarbeiter werden mit "Projekten" beschäftigt.

Foto © KLZ/Fuchs
Ernüchternd fiel ein Bericht des Rechnungshofes über die Personalmaßnahmen im Österreichischen Bundesheer aus. Demnach gebe es über 2000 Bedienstete, für die das Bundesheer nach der letzten Reform keine Verwendung mehr hat, die aber wegen des Dienstrechtes unkündbar sind. "In Kärnten gibt es derzeit für 178 von insgesamt 2120 Bediensteten keinen konkreten Arbeitsplatz laut Organisationsplan", sagt Helmut Sadnikar vom Militärkommando Kärnten.
Unter anderem wurde ja das Artillerieregiment 2 in der Windischkaserne und Betriebsversorgungsstellen aufgelöst. Keiner von diesen 178 (Vertragsbedienstete, Beamte und Lehrlinge) gehe laut Sadnikar aber bei vollen Bezügen spazieren. Ein "Personalprovider" wurde geschaffen, um die Betroffenen zu betreuen und sie mit Projektaufträgen, die in der Regel zwei Jahre laufen, zu betrauen. "Die Bediensteten werden als Wachen, Offizier vom Tage, im Logistikbereich sowie als Personalverstärkung bei Auslandseinsätzen, Verbänden und Kommanden eingesetzt."
Zudem haben Betroffene "Priorität bei Nachbesetzungen", Ziel ist das alle wieder einen fixen Arbeitsplatz erhalten. Eine weitere Option ist ein Wechsel zur Finanz, 18 Bedienstete befinden sich in Schulung, mit 1. Juli werden sechs versetzt.



















