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Nettoneuverschuldung bei 129 Millionen Euro
Das Kärntner Landesbudget hat laut Rechnungsabschluss für 2011 im vergangenen Jahr eine Nettoneuverschuldung von 129 Millionen Euro angehäuft.

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Ausgaben von rund 2,5 Milliarden Euro stehen Einnahmen von knapp 2,39 Milliarden gegenüber, erklärte Finanzlandesrat Harald Dobernig (FPK) am Montag bei einer Pressekonferenz. Im Haushaltsvoranschlag für 2011 war man noch von einer Neuverschuldung in der Höhe von 231 Millionen ausgegangen. Die Reduzierung wurde laut Dobernig sowohl durch Mehreinnahmen als auch durch Einsparungen, etwa im Personalbereich erzielt. Dobernig gab sich zuversichtlich, dass das angepeilte Ziel, 2015 ein Nulldefizit zu schreiben, auch erreicht werden könne. Vor allem die Einsparungen beim Personal würden nachhaltig wirken.
Die Maastricht-Kriterien des Stabilitätspaktes habe man mit einem Minus von knapp 82 Millionen oder 0,48 Prozent des regionalen Bruttoinlandsproduktes deutlich unterschritten, auch in den kommenden Jahren werde man die Vorgaben des Stabilitätspaktes erfüllen. Das für das laufende Jahr budgetierte Nettodefizit von 143 Millionen Euro soll noch um rund 20 Millionen reduziert werden.



















