Bezirks- und Gemeindesuche
Ein letzter Gruß für Hubert Huber
Jahrzehnte wandelte er von Lienz bis Wien auf dem politischen Parkett: In der Nacht auf Dienstag ging das bewegte Leben von Hubert Huber zu Ende.

Foto © HatzAltbürgermeister Hubert Hubert
Das Leben war köstlich, es war Arbeit und Mühe." Hubert Huber liebte diesen Spruch. Er brachte ihn gerne an - in der Zeit nach dem Ausscheiden aus der aktiven Politik.
Gestern lagen Trauer und Wehmut über Lienz. An der Liebburg wurde die schwarze Fahne aufgezogen - zum letzten Gruß an Hubert Huber (87). Sein Leben, köstlich durch Arbeit und Mühe, ist vorbei. Er verstarb in der Nacht auf Dienstag. Hubert Huber: Das waren 32 Jahre Bürgermeister von Lienz (1962 bis 1994), fünf Jahre Mandatar im Tiroler Landtag (1965 bis 1970), 16 Jahre Abgeordneter zum Nationalrat (1970 bis 1986).
Weg in die "Moderne"
Über Jahrzehnte war er als Politiker vom "alten Schlage", als ein Grande der Osttiroler Volkspartei, aktiv. Er war maßgeblich an Aufschwung und Wohlstand des Bezirks beteiligt. In Lienz genoss Hubert Huber, bekannt als bescheidener Mensch, den Ruf des "Erbauers". In seine Bürgermeisterära fiel die Errichtung bedeutender Infrastruktur (Schulen, Dolomitenbad, Stadtsaal, Bezirksaltenheim, Ansiedlung Firma Liebherr oder Erschließung Lienzer Schigebiete). Triebfeder war ihm stets das Motto: "Zuerst das Notwendige, dann das Nützliche, dann das Angenehme." Trotz seines Einsatzes für die Stadt blieb Huber 1994 ein unrühmlicher Abgang aus der Liebburg nicht erspart.
Beigesetzt wird Hubert Huber Samstag nach einem Trauerzug durch die Stadt auf dem städtischen Friedhof.


















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