Bezirks- und Gemeindesuche
Sternsinger ohne Nachwuchssorgen
Sternsingeraktion in Kärnten: 6700 Mädchen und Buben sind ab Dienstag bis 6. Jänner in Kärnten unterwegs, um für Hilfsprojekte Geld zu sammeln.

Foto © KanizajBis zum 6. Jänner ziehen 6700 Kinder und Jugendliche als Sternsinger in Kärnten von Tür zu Tür
Im Vorjahr haben die Sternsinger in Kärnten 1,26 Millionen Euro "ersungen". Organisator Robert Eggenhofer, Diözesanreferent für die Jungschar, rechnet bei der heurigen Aktion mit einer ähnlichen Summe. Sie wird Projekten auf den Philippinen zugutekommen (siehe links unten). 6500 Kinder und Jugendliche waren bei der vergangenen Aktion als Sternsinger unterwegs, heuer werden es noch ein wenig mehr sein, etwa 6700, schätzt Eggenhofer. Die Spendenfreude der Kärntner sei ungebrochen, sagt der Referent, trotz Wirtschafts- und Finanzkrise.
Die Sternsingeraktion beginnt am Dienstag und endet am 6. Jänner. In der Regel ist jeder "König" zwei halbe Tage von Haus zu Haus unterwegs. Wie unterstützt man die Aktion am besten? Eggenhofer: "Die Jugendlichen freuen sich am meisten über Wertschätzung. Die kann man zeigen, wenn man sich über das Ziel der Aktion erkundigt. Darüber geben unsere ,Könige' gerne Auskunft. Und sie freuen sich natürlich auch über ein heißes Getränk."
Kaspar, Melchior und Balthasar haben Kreide mit, um das Zeichen 20-C+M+B-12 auf den Türstock zu schreiben. Oder es werden die Zahlen und Buchstaben per Folie aufgeklebt. Wenn niemand zu Hause ist, hinterlassen die "Könige" einen Folder, auf dem der Zweck der Aktion beschrieben und die Kontonummer für die Spenden vermerkt ist.
In der Katholischen Kirche freut man sich darüber, dass genug Teilnehmer für die Sternsinger-Aktion gefunden werden konnten. Eggenhofer: "Wir finden sie über die kirchlichen Organisationen und die Religionslehrer in den Schulen."
Features
Dreikönigsaktion
85.000 Sternsinger sind bundesweit unterwegs, in Kärnten sind es 6700.
14,8 Millionen Euro wurden im Jahr 2010 in Österreich ersungen.
Wer sichergehen will, dass er die Sternsinger nicht verpasst, kann sich im zuständigen Pfarrbüro der Gemeinde über den Routenplan erkundigen.


















