Bezirks- und Gemeindesuche
Keine Korruption in Kärnten?
Ombudsmann bekam bis jetzt nur wenige Anfragen.
Die Erwartungen der Kärntner Wirtschaftskammer waren hochgeschraubt. Präsident Franz Pacher wollte beweisen, dass ?Kärnten nicht part of the game“ ist. Nach der Staatsbürgerschafts-Affäre rund um FPK-Chef Uwe Scheuch und die Causa ?Connect-Werbeagentur“ wurde der frühere Kammerpräsident Karl Koffler als Korruptions-Ombudsmann eingesetzt.
Nach einem Monat fällt das Fazit seiner Tätigkeit aber ernüchternd aus. ?Bis jetzt habe ich nur drei, vier Anrufe erhalten. Einige haben zudem noch versprochen, mir Unterlagen zu schicken.“ Die wirklichen Korruptions-Knaller waren offenbar nicht dabei. Koffler spricht von ?zum Teil uralten Sachen“ wie Streitereien um Wegerechte in einer Gemeinde. Der Ombudsmann garantiert Vertraulichkeit, ?anonyme Anzeigen landen im Papierkorb“. Ziel ist es, Provisionszahlungen an Parteien in Zusammenhang mit öffentlichen Aufträgen aufzudecken. Trotz überschaubaren Interesses gibt es bis dato keine Pläne, die Ombudsstelle wieder aufzugeben.


















