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März gab den Kärntnern kalt-warm
Der erste Frühlingsmonat in Kärnten steht mit wärmstem und kältestem Ort, viel Regen und Blitzen an der Spitze Österreichs.

Foto © Weichselbraun
Der März zeigte sich heuer von seiner besten Seite. Mit frühsommerlichen Temperaturen über 20 Grad war der erste Frühlingsmonat überdurchschnittlich warm. Häufige Hochdrucklagen waren laut dem Wetterdienst UBIMET (Institut für ubiquitäre Meteorologie für Zentral- und Osteuropa) für etwa ein Drittel mehr Sonnenschein verantwortlich.
Kärnten schaffte es mit den März-Temperaturen sogar an die Spitze Österreichs. Am vergangenen Freitag wurden in Dellach im Drautal 22,4 Grad gemessen (am Samstag waren es auch 22,4 Grad im steirischen Leibnitz) - so warm war es an keinem anderen Ort in Österreich. Aber auch die tiefste Temperatur wurde in Kärnten aufgezeichnet: Am 8. März hatte es auf der Flattnitz minus 15,5 Grad. Kein Wunder, kam es doch in der ersten März-Hälfte überdurchschnittlich häufig zu Frost. Sternenklare Nächte ließen die Temperaturen unter die Null-Grad-Grenze fallen.
Ein weiterer Spitzenwert in Kärnten: Obwohl der Monat zu trocken war, gab es im Süden Österreichs den meisten Niederschlag. Auf dem Loibl fielen 171 Liter Regen pro Quadratmeter. Gefolgt von Kötschach-Mauthen (101 l/m2). Schnee gab es in der Landeshauptstadt keinen mehr. Vom Aldis-Blitzortungssystem wurden übrigens elf Blitze aufgezeichnet.
Ein Sommertag im April
Der erste Sonnenbrand in diesem Jahr ist bereits am Abklingen. Aber Achtung! Der nächste könnte ohne Sonnencreme bei Temperaturen um die 20 Grad nicht lange auf sich warten lassen. "Es ist nicht ausgeschlossen, dass es örtlich am Wochenende den ersten Sommertag in diesem Jahr geben könnte", sagt Werner Troger von Meteoexperts. Das heißt, die 25-Grad-Marke könnte am Samstag oder Sonntag geknackt werden.
Doch bevor es so weit ist, ziehen morgen und am Freitag vereinzelte Wolkenfelder über Kärnten und Osttirol hinweg. "Eine Gewitterwahrscheinlichkeit gibt es nicht", sagt der Meteorologe. "Obwohl jetzt schon Quellwolken auftreten." Diese Wolkenformation ist sonst in den Sommermonaten üblich. Auch Frost ist keiner mehr zu erwarten.
Typisches Aprilwetter mit abwechselnd Sonnenschein und Regen könnte es nächste Woche geben. Ab Dienstag soll es deutlich abkühlen und wechselhaft werden. "Doch bis dorthin kann sich noch viel ändern. Recht exakte Prognosen sind nur fünf bis sieben Tage im Voraus möglich", erklärt Troger.




















