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"Die größte Dreckschleuder der Republik"
Zweifelhafte Ehrung des Umweltdachverbandes für die Kärntner Energieversorger. Kelag und Energie Klagenfurt sind "Dreckschleudern der Republik".

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"Atom-Birnen" - so nennt der Umweltdachverband seine Anti-Auszeichnungen für Energieversorger. In diesem Jahr müssen die Kelag und die Energie Klagenfurt als "die Dreckschleudern der Republik" bezeichnen lassen. Grund dafür ist der Anteil an Atom-Strom in ihren Portfolios. "Alleine durch Kelag und die Energie Klagenfurt fallen Pro Jahr 7,2 Tonnen radioaktiver Abfall an", kritisiert Gerhard Heilingbrunner, Präsident des Umweltdachverbandes. "Die Kelag klagt, dass sie 1,4 Milliarden Gigawattstunden Strom nachkaufen mus, gleichzeitig lobt sie sich, dass man zwei Milliarden Gigawatt an Industriekunden außerhalb Kärntens verkauf. Wie passt das zusammen?", fragt Heiligbrunner. Auch das in Klagenfurt geplante Gas-Dampf-Kraftwerk von Verbund und Energie Klagenfurt sei nur für den Strom-Export bestimmt. Bei der Kelag verteidigt man sich. Durch Verbesserungen an alten Anlagen würde man deren Effizienz steigern und könne so die Zukäufe verringern. Beim Verbund argumentiert man, dass durch das neue Kraftwerk die "Dreckschleuder" Fernheizwerk ersetzt werde.


















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