Bezirks- und Gemeindesuche
Rebekka und Anischa aus Indien
Die Walzls haben ihre Töchter über den Orden von Mutter Teresa adoptiert.
Zur Weihnachtszeit des Vorjahres waren Maria und Siegfried Walzl mit ihren Töchtern Rebekka (14) und Anischa (10) auf Urlaub in Indien. Dort haben sie das Kinderheim besucht, aus dem die beiden Töchter stammen. Maria Walzl: "Das ist heute modern und viel besser ausgestattet als damals."
Die Walzls hatten damals den Kontakt zum Kinderheim über den Orden von Mutter Teresa geknüpft, der in Wien eine Niederlassung hat. Dank der grenzüberschreitenden Verbindungen des Ordens war die Adoption von Rebekka und Anischa relativ unkompliziert. Maria Walzl erinnert sich: "Wir haben das Konvolut der Unterlagen in englischer Übersetzung und beglaubigt nach Indien geschickt und von dort den jeweiligen Kindervorschlag bekommen." Dann haben die Walzls bekannt gegeben, welchen Namen ihr Kind bekommen soll. Der wurde in Indien bereits in die Papiere eingetragen. So brauchten die frisch gebackenen Eltern bei der österreichischen Botschaft nur bei ein Visum beantragen, damit sie mit ihrer Tochter nach Österreich einreisen konnten.
Rebekka und Anischa sind heute voll integriert und haben einen großen Freundeskreis. Auch in der Schule gibt es keine Probleme. Einziges Manko: Niemand weiß das genaue Geburtsdatum der beiden, weil das nirgendwo registriert worden ist.
Die Walzls können nicht verstehen, warum Auslandsadoptionen so kompliziert geworden sind und heute bis zu drei Jahre in Anspruch nehmen. "Für unsere Adoptionen waren wir einmal acht und einmal zehn Tage in Indien. Dann war alles erledigt", erzählt Maria Walzl. Zwischendurch sei sogar Zeit für Sightseeing im exotischen Land geblieben.


















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