Bezirks- und Gemeindesuche
Rote Hose führte Retter zu vermisster Mutter
Die seit Donnerstag als vermisst gemeldete 45-jährige Techelsbergerin konnte Samstagvormittag dank ihrer färbigen Kleidung unversehrt aufgefunden werden. Zwei Feuerwehrmänner entdeckten etwas Rotes im abfallenden Gebüsch.

Foto © KLZ/Erwin Scheriau
Eigentlich wollten gestern Vormittag die Einsatzkräfte schon wieder umdrehen, als ein Feuerwehrmann plötzlich etwas Rotes im Gebüsch sah: Es war die Hose der seit Donnerstag vermissten 45-jährigen Techelsbergerin. "Sie saß auf einem Baumstumpf und war zum Glück ansprechbar und unverletzt", sagt Walter Preissegger, Feuerwehrkommandant von Pörtschach. Die Umstände ihres Verschwindens sind noch unklar.
Donnerstagabend ging die Frau mit ihrem Hund spazieren. Der ältere Mischling kam jedoch nach einer Weile alleine zurück. Als die Frau nicht aufgetauchte, schlugen die Angehörige Alarm. Ein Unfall wurde befürchtet. Feuerwehren, Bergretter, Polizei, Jäger, die Österreichische Rettungshundebrigade und der Rassehundeverein durchkämmten am Freitag stundenlang das Gebiet. Der geschockte Ehemann und der Sohn beteiligten sich ebenfalls an der Suche. Auch Samstag Vormittag waren rund 180 Helfer im Einsatz. Um 10.17 Uhr wurde die Frau in der Nähe ihres Wohnhauses gefunden. Sie sagte, sie sei dort zwei Tage im Gebüsch gelegen. Was laut Helfer nicht stimmt. Die Stelle wurde bereits am Freitag abgesucht. Die Frau wurde ins Klinikum gebracht.


















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