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Tierquäler treiben ihr Unwesen am Ossiacher See
Heuer gibt es erneut tödliche Attacken auf die Schwäne rund um den Ossiacher See. In den vergangenen Tagen sind einige Tiere tot aufgefunden worden. Ein Schwanenküken trieb ohne Kopf im Wasser.

Foto © APAEin Schwanenjunges wurde ohne Kopf am Ufer angespült
Die tätlichen Übergriffe auf Schwäne vom vergangenen Jahr setzen sich heuer wieder fort. Dieses traurige Resümee geht aus einer Studie der Tierrettung Schober hervor. Seit zwei Monaten sind sie den Schwänen rund um den Ossiacher See auf der Spur. Von anfangs drei Schwanenpärchen gibt es aktuell nur noch eines.
Schwäne sind ungeliebte Gäste
Ein besonders brutaler Übergriff spielte sich in einer Landskroner Wohnanlage ab. Eine Schwanenfamilie zog ihre drei Jungen am Ossiacher Zufluss nahe einer Siedlung auf. Die Anrainer beschwerten sich über die Verschmutzung durch die Tier. Kurz darauf verschwand die gesamte Familie. "Ein Junges wurde ohne Kopf am Ufer angeschwemmt", so Nina Wimmer von der Tierrettung Schober. Von einem weiteren Pärchen wurde das Schwanenmännchen tot im Ossiacher See gefunden. Lediglich eine Familie blieb unversehrt. Mit fünf Jungen lebt sie nach wie vor am Ossiacher See.
Die Gründe, warum die Tiere oft so ungern gesehen werden, sind vielschichtig. "Einerseits sehen es viele Strandbadbetreiber nicht so gerne, wenn die Tiere angefüttert werden. Dadurch kommen die Schwäne immer wieder und verursachen Dreck", so Wimmer. Ein weiterer Grund ist die Folge des ersten: "Wenn Gäste bei der Fütterung den Jungen zu Nahe kommen, werden die Schwäne aggressiv. Das zieht dann wieder Beschwerden bei den Strandbadbesitzern oder den Hotelbetreibern nach sich."
Nicht fürchten müssen sich derzeit die Schwäne am Magdalener See und am Silbersee.


















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