Bezirks- und Gemeindesuche
Aktion scharf auf den Seen
Die Polizei fährt jetzt wieder auf den Seen Streife. Im Visier haben die Beamten etwa Motorbootraser, illegale Fischer und Alksünder.

Foto © kk/polizei
Diese Polizeieinsätze schlagen buchstäblich hohe Wellen: Beamte fahren ab sofort wieder auf Kärntens Gewässern Streife. Neun Motorboote stehen zur Verfügung. Die Seepolizisten haben besonders Motorbootraser, Alkoholsünder, Seerowdys und illegale Fischer im Visier. Sie unterstützen auch Fahndungen, überwachen Veranstaltungen und leisten Hilfs- und Rettungseinsätze.
"Aktuell gibt es in Kärnten 126 besonders ausgebildete Polizeischiffsführer", teilt Gottlieb Türk, Leiter der Stabsabteilung im Landespolizeikommando, mit. Sie haben das Schiffsführerpatent, sind ausgebildete Rettungsschwimmer und müssen sich regelmäßig fortbilden. Sie sind nicht nur am Wörthersee, sondern auch am Ossiacher See, Weißensee, Millstätter See, Faaker See und sogar am Völkermarkter Stausee, Klopeiner See und Feistritzer Stausee im Einsatz.
Die Bilanz der Seepolizisten kann sich sehen lassen: Während der Badesaison im Vorjahr wurden laut Türk von den Seepolizeiinspektionen bei insgesamt 415 Streifen 18 Gerichtsanzeigen und 29 Verwaltungsanzeigen erstattet. Weiters wurden 53 Organstrafverfügungen erlassen. Bei 43 Seenotfällen wurden 13 Personen gerettet und Sachen im Wert von rund 130.000 Euro sichergestellt. Insgesamt überwachten die Motorbootstreifen 56 Veranstaltungen auf den verschiedenen Gewässern. Von den neun Einsatzbooten wurde übrigens erst eines im neuen Polizeidesign lackiert. "Die restlichen Boote werden im Winter auf dieses Design umlackiert", sagt Türk.


















