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0,6 Prozent Gehaltserhöhung für Kärntner Beamte
Kärntner Landesregierung beschloss Anhebung der Gehälter der öffentlichen Bediensteten ab 1. April. Für 2011 wir eine Nulllohnrunde ins Auge gefasst. Die Mehrkosten betragen knapp 2,5 Millionen Euro.

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Die öffentlich Bediensteten in Kärnten inklusive den Spitalsbediensteten erhalten ab April eine Lohnerhöhung von 0,6 Prozent. Das hat die Kärntner Landesregierung am Mittwoch beschlossen. Die Mehrkosten laut Landeshauptmann Gerhard Dörfler: 810.000 Euro in der Hoheitsverwaltung und 1,67 Millionen Euro bei den Landesspitälern.
Die Gehaltserhöhung ab April bedeutet, dass umgelegt auf das ganze Jahr 2010 die Löhne um 0,45 Prozent steigen. Ursprünglich hatte die FPK-ÖVP-Regierungskoalition eine Nulllohnrunde angekündigt, dieser Plan wurde aufgeschoben. "Der Bund redet bereits von einer Nulllohnrunde für 2011 und 2012, wenn das tatsächlich kommt, hielte ich das auch in Kärnten für sinnvoll", sagte Dörfler nach der Regierungssitzung. Hundertprozentig festlegen wollte sich der Regierungschef aber nicht. Im Gegensatz dazu erklärte Koalitionspartner Josef Martinz vor der Sitzung, die Nulllohnrunde für 2011 sei beschlossene Sache.
Scharfe Kritik der Gewerkschaft an den Einsparungsplänen
Kaum Anlass zur Freude geben die 0,6 Prozent Lohnerhöhung für die Kärntner Landesbediensteten. Denn, wie bekannt wurde, müssen diese im Gegenzug dazu mit massiven Kürzungen anderer Leistungen rechnen.


















