Bezirks- und Gemeindesuche
Fall "Roznik": Braunbär-Mörder ausgeforscht
Die kriminalpolizeilichen Ermittlungen rund um den frevelhaften Abschuss von Braunbär "Roznik" gehen in die Zielgerade. Kopf, Fell und Tatzen bleiben verschwunden.

Foto © ReutersNach monatelangen Ermittlungen gibt es einen Verdächtigen im Fall "Roznik"
Der drei Jahre alte Bär wurde, wie ausführlich berichtet, in den Abendstunden des 30. Mai in einem unwegsamen Waldgebiet an der kärntnerisch-slowenischen Grenze im Gemeindegebiet von Bad Eisenkappel mit nur einem Projektil aus einem Jagdgewehr getötet.
Empörung
In monatelangen Ermittlungen gelang es Beamten der örtlichen Polizeiinspektion und der Umweltgruppe im Landeskriminalamt eine lange Indizienkette zu knüpfen. Diese führt zu einem Jagdschein-Inhaber. "Der Verdächtige kommt aus dem Bezirk Völkermarkt", bestätigt Oberst Christian Martinz, stellvertretender Leiter des Landeskriminalamtes. Noch vor dem Jahreswechsel geht die Anzeige der Kriminalisten an die Staatsanwaltschaft. Dort wird geprüft, ob gegen den Verdächtigen - für ihn gilt die Unschuldsvermutung - Anklage erhoben wird. Aus Kreisen der Staatsanwaltschaft ist bereits durchgesickert, dass man sich den Fall, der sowohl bei Tierschützern als auch in der Kärntner Jägerschaft eine Welle der Empörung ausgelöst hat, "ganz genau anschauen" wird.


















