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OeNB verteidigt ihren Prüfbericht
Die Oesterreichische Nationalbank verteidigt ihren Prüfbericht: "Haben alle vorliegenden Informationen berücksichtigt, Bank war damals 'not distressed'.

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Die Oesterreichische Nationalbank (OeNB) hat am Sonntag ihren Prüfbericht zur Hypo-Alpe Adria von Ende vorigen Jahres verteidigt. Zu einem "profil"-Bericht über diese Notenbank-Expertise erklärte ein OeNB-Sprecher am Nachmittag, die seinerzeitige stichtagsbezogene Statusüberprüfung habe "alle damals vorliegenden Informationen berücksichtigt" und sei "auf Basis der von der EU-Kommission definierten Kriterien erfolgt".
Auf Basis der damaligen Erkenntnisse und der zugrundeliegenden Voraussetzungen sei die Bank als "not distressed", also nicht notleidend, zu qualifizieren gewesen.
Die OeNB sei in ihrer Beurteilung davon ausgegangen, dass eine zusätzliche Kapitalspritze des bayrischen Hypo-Mehrheitseigentümers BayernLB (700 Mio. Euro) erfolge, da dies die Grundvoraussetzung für den Einschuss von Geldern aus dem Bankenhilfspaket durch die österreichische Regierung dargestellt habe. Die Kommission wiederum habe die Situation der Bank ganz ohne diese Kapitalspritze beurteilt.
"Festzuhalten ist, dass die OeNB unter dieser Prämisse zum gleichen Ergebnis wie die EU-Kommission gelangt wäre", wird in einer Aussendung betont. Aufgrund der Erkenntnisse der OeNB über schwerwiegende Mängel im Risk-Management der Hypo-Alpe Adria sei seitens der Eigentümer ein umfassendes "Asset screening" initiiert worden, "das dieser Tage finalisiert und ein völlig umfassendes Gesamtbild der Situation der Bank liefern wird".























