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OÖ-Wahl: Kärntner ÖVP will sich ein Beispiel nehmen, SPÖ betroffen
VP-Martinz: "Überzeugender Erfolg". SP-Rohr: "Bin betroffen" - BZÖ-Dörfler: "War absehbar". Grüne-Holub: "Besser nach oben, als nach unten".
Die Kärntner Parteien haben am Sonntag unterschiedlich auf das Ergebnis der Landtagswahl in Oberösterreich reagiert. Für die ÖVP hatte der Erfolg der oö. Volkspartei Vorbildwirkung, die SPÖ zeigte sich tief betroffen über das "dramatische Ergebnis". Das BZÖ war vom Ausgang wenig überrascht, und die Grünen freuen sich auch über minimale Zuwächse.
ÖVP-Parteiobmann Josef Martinz betonte gegenüber der APA, dass Kärnten in Oberösterreich vieles als Vorbild zu sehen hätte. "Josef Pühringer hat mit diesem überzeugenden Erfolg gezeigt, wie man Politik für Menschen macht, er ist für mich einer der profiliertesten und nachhaltigsten Politiker in Österreich. Ich gratuliere ihm herzlich", sagte Martinz.
Laut Reinhart Rohr, Landesparteiobmann der SPÖ, ist es "nicht gelungen, die entsprechenden Zukunftskonzepte zu präsentieren. Offenbar kommt in schwierigen Zeiten der Landeshauptmann-Bonus zum Tragen." Trotzdem habe Erich Haider einen "engagierten Wahlkampf" geliefert. Er selbst sei tief betroffen, meinte Rohr. "Es ist betrüblich, wenn man sieht, es läuft nicht."
Für Landeshauptmann Gerhard Dörfler (B) war es das Ergebnis zu erwarten, er sei aber nicht enttäuscht. "Natürlich tut sich eine Partei, die ohne Struktur ins Rennen, geht am Anfang schwer. Es ist, als würde man ohne Laufschuhe ein Rennen gewinnen wollen", so Dörfler.
"Am meisten verdient an der grünen Arbeit hat die ÖVP", kommentierte Grünen-Sprecher Rolf Holub den Wahlausgang. "Mir ist es lieber, wir gehen nach oben als nach unten. Als Grüner ist man es gewohnt, sich über minimale Prozentpunkte zu freuen." Grundsätzlich hätte er seinen Parteifreunden aber mehr zugetraut, erklärte Holub.


















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