Bezirks- und Gemeindesuche
Toter Bär: Hinweise werden immer konkreter
Nachdem "Roznik" von Wilderern erlegt gefunden wurde, prüfen Kriminalisten Spuren zu möglichen Verdächtigen. Fingerspitzengefühl gefordert.

Foto © ZGSArchivbild: "Roznik" bei seiner Betäubung in Laibach
"Die Anzahl der Hinweise wird größer". So beschreibt Oberstleutnant Herbert Rogl, Geschäftsführender Leiter des Landeskriminalamtes den aktuellen Ermittlungstand im Fall des Braunbären "Roznik".
Toter Bär
Details überprüfen.
Die Fahnder der Gruppe "Umwelt" fokussieren ihre Arbeit auf die Überprüfungen dutzender Details, die letztlich wie Mosaiksteine zum Persönlichkeitsbild des Bärentöters führen sollen. kolportierte Meldungen, wonach bereits eine Person aus dem Raum Eisenkappel im Visier der Kriminalisten steht, dementiert Rogl. "Alle Schritte werden mit der Staatsanwaltschaft abgestimmt", so der Polizeioffizier.
"Fingerspitzengefühl". Kriminaltechniker beschäftigen sich mit der Spurenauswertung einer Decke, die, wie ausführlich berichtet, neben dem Kadaver des toten Bären im slowenischen Logartal gefunden wurde.
"Wir arbeiten Hand in Hand mit den Kollegen in Slowenien", so ein Kriminalist. Letztlich sei in der Cause "großes Fingerspitzengefühl" gefordert, heißt es aus dem Landeskriminalamt.
Features
Braunbären
Stabiler Bestand, laut jüngster Studie von 2008 geschätzte 430 Tiere, eine andere Zählmethode schätzt die Population auf 500 bis 700
Rund 50 bis 100 Bären werden pro Jahr von der Regierung zum Abschuss freigegeben - 2008 waren es 75, wobei insgesamt 92 Bären ums Leben gekommen sind
Von 1995 bis 2008 wurden in Slowenien 1053 Braunbären getötet
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Hier wurde Roznik gefunden: Gehäutet und geköpftFoto © Miha Kofel
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Nahe dieses Waldstücks wurde der tote Bär gefundenFoto © Miha Kofel


















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