Bezirks- und Gemeindesuche
"Blaues Haus" ging um die ganze Welt
Klagenfurt erlebte einen Monat eine Art blaues Wunder - das sprach sich bis New York herum.

Foto © Oberlechner
Das Experiment des Kärntner Architekten Peter Kaschnig kann als gelungen bezeichnet werden: Mit einem komplett blau eingefärbten Haus in Klagenfurt wollte er ein Monat lang zeigen, "wie sehr die Farbe die räumliche Wahrnehmung beeinflusst".
"Blaues Wunder."
Täglich pilgerten Leute in die Henselstraße am Kreuzbergl, um zu staunen, sich zu wundern oder einfach den Kopf zu schütteln. Über das blaue Wunder von Klagenfurt wurde aber auch international groß berichtet: Ob "The Sun" (England), "De Telegraaf" (Holland) oder die "New York Post": Das Haus, das am Dienstag Nachmittag - wie geplant - abgerissen wurde, hat für Schlagzeilen gesorgt.
Neubau.
Hausbesitzer Kurt Pock, Statiker, ehemaliger Weltklasse Kanute und mehrfacher Dolomitenmann-Sieger, ließ Freund Peter Kaschnig dessen Idee verwirklichen. Ein Neubau kommt nun an die Stelle des blaues Hauses. Die allerletzte Aktion vor dem Abriss war ein Foto-Shooting mit dem Trialbike-Weltmeister Tom Öhler im und vor dem Haus (siehe Fotos). "Eine einmalige Location, so etwas muss man ausnützen, wir habe es gerade noch geschafft", sagt der Linzer Öhler. Sein persönlicher Höhepunkt der Fotoserie: "Eine blaue Barbie-Puppe, die war brav dabei."


























