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AK-Wahl: "Rote Allmacht brechen"
ÖAAB startet in Arbeiterkammer-Wahl. Spitzenkandidatin Adlassnig sagt SPÖ Kampf an.
Die ÖVP sieht sich nach den Zugewinnen bei der Landtagswahl im Aufwind und fiebert nun dem nächsten Urnengang entgegen. Zwischen 20. und 30. April werden rund 155.000 Kärntner zur Wahl der Arbeiterkammer (AK) gerufen.
"Allmacht brechen".
2004 kam der schwarze ÖAAB auf 8,3 Prozent - ein Ergebnis, das Spitzenkandidatin Annemarie Adlassnig heuer deutlich steigern will, wie sie beim gestrigen Wahlkampfauftakt vor rund 200 Funktionären im Klagenfurter Schleppekeller bekräftigte. Ziel sei es, die Allmacht des roten FSG zu brechen, so Adlassnig. "Diese Schönwetterpopulisten der SPÖ machen aus der Arbeiterkammer eine zweite Parteizentrale." Der rote Arbeiterkammerpräsident Günther Goach konnte zuletzt mit 72 Prozent seine Mitbewerber deutlich abhängen. Adlassnig wirft ihm "Verschwendung" vor und will die "Verwendung von Mitgliederbeiträgen genauestens beobachten und dem Präsidenten auf die Finger klopfen".
SP-Absolute schwer zu brechen.
Während sich Adlassnig vor allem auf die rote AK-Spitze einschoss, analysierte der Marktforscher Felix Josef, dass die SP-Absolute schwer zu brechen sei. Der meiste Stimmenaustausch finde seit Jahrzehnten zwischen ÖVP und den Freiheitlichen statt. Zugleich warnte er die Volkspartei davor, dass die Wahl "keine g'mahte Wiese" sei. Der zweite Gastredner, Meinungsforscher Rudolf Brettschneider, konzedierte in seiner hervorragenden Rede eine Stärkung der Rolle des Staates nach der Finanzkrise. Zu einer Arbeiterkammerwahl-Prognose ließ er sich nicht hinreißen: "Erfahrene Propheten warten die Ereignisse ab."

















