Zuletzt aktualisiert: 14.03.2009 um 05:07 Uhr
Bienenzüchter machen Schule
Eine neue Imagekampagne der Kärntner Imker setzt bereits in den Volksschulen an. Man will auf die Bedeutung der Bienen hinweisen.

Foto © APANeue Imagekampagne der Kärntner Imker
Mit "Bienenpädagogen", dem Kulturprojekt "Carnica Frühlingserwachen", dem "Tag des offenen Bienenstocks" und anderen Aktionen will der Landesverband für Bienenzucht verstärkt die Öffentlichkeit für die Imkerei sensibilisieren.
Imagewerbung. Die Imagewerbung soll in der Volksschule ansetzen. Filme und eine "Bienenbibel", ein geschlossenes Schaukastensystem, werden einge-setzt. Interessierte Schulen sollen sich melden, ruft der neue Obmann des Landesverbandes, Karl Sakl, auf. "Die Sicherung der flächendeckenden Bestäubung in Kärnten ist ein Kulturauftrag", betont Sakl. Ohne die Bestäubung durch die Bienen ginge nicht nur die ökologische Vielfalt, sondern auch ein wertvolles Kulturerbe verloren. Durch das Fehlen der Biene würde sich auch die Ertragslage vieler landwirtschaftlicher Betriebe verschlechtern.
Hoffen auf gutes Jahr.
Nach zwei schlechten Honig-ernten 2007 und 2008 hoffen die Imker heuer auf ein gutes Bienenjahr. "Letztes Jahr hat die Kälte im März, April, Mai die für die Honigproduktion notwendige Läusepopulation zerstört", erklärt Sakl. In schlechten Honigjahren verbrauchen die Bienen den gesammelten Honig selber, sodass dem Imker wenig übrig bleibt. Im letzten Jahr waren das nur acht Kilogramm pro Stock mit zirka 40.000 Bienen. An dieser Stelle bedauern wir den Irrtum, der sich am 3. März im Artikel "Flotte Bienen mit Meisterbrief" eingeschlichen hat. Der Kärntner Durch-schnitt liegt je nach Lage bei zehn Kilo Honig pro Stock und Jahr.