Bezirks- und Gemeindesuche
Protest: Tierquäler hat wieder Hund
Jener Villacher, der seinem Schäfer Schnaps einflößte, hat neuen Welpen. Tierschützer entrüstet.
Nachbarn und Tierschützer protestieren: Jener Mann, der im August seinem jungen Schäferhund "Rocky" mit Alkohol beinahe umgebracht hatte (wir berichteten), besitzt wieder einen Hund. Und zwar einen ganz jungen Dackel. "Ich kann das nicht mitansehen", heißt es aus der Nachbarschaft. "Der kleine Hund läuft immer ohne Leine herum, hat Hunger, und der Besitzer trinkt bis in die Nacht hinein. Warum hat dieser Mensch kein Hundehalteverbot?"
Gefahr im Verzug. So sieht es auch Auguste Windisch vom Kärntner Tierschutzverein Villach. Für sie ist in diesem Fall Gefahr in Verzug. Das hat sie am 5. November auch der Behörde gemeldet. "Man müsste ihm, bevor etwas passiert, das Tier abnehmen. Er ist sicher ein Wiederholungstäter. Diese Möglichkeit gibt es. Der Magistrat Villach muss es nur tun." Die Tierschützerin weiters: "Immer nur Formulare und Paragrafen. Auf der Strecke bleiben die Tiere!"
Laufendes Verfahren. Was hat die Behörde in den letzten Wochen wirklich getan? Nachdem dem Villacher sein Schäferhund "Rocky" abgenommen worden ist, wurde ein Behördenverfahren gegen ihn eingeleitet. Mehr nicht. "Dieses Verfahren läuft noch immer", teilt der zuständige Stadtrat Walter Lang mit. Das heißt: Es ist immer noch kein Hundehalteverbot ausgesprochen. "Ich gehe davon aus, dass jetzt geprüft wird, ob er den neuen Hund behalten darf. Wenn das alles stimmt, was man hört, ist ein Hundehalteverbot unbedingt auszusprechen." Nicht irgendwann, sondern bald.
Rocky gut untergebracht. Schäferhund "Rocky" hat inzwischen einen guten Platz bei einer Familie in Klagenfurt.


















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