Bezirks- und Gemeindesuche
AK warnt vor unseriösen Vertriebsmethoden
Erneut ist eine Telekommunikationsgesellschaft in Kärnten mit unseriösen Vertriebsmethoden auf Kundenfang. Die Arbeiterkammer warnt vor ungewolltem Vertragsabschluss.
Anrufer werden zuerst im Glauben gelassen, sie telefonieren mit der Telekom oder ihrem bisherigen Telefonanbieter. Am Ende des Telefonats wird den Konsumenten mitgeteilt, dass sie einen Vertrag abgeschlossen haben.
Kontonummer entlockt. In den letzten Tagen wandten sich unzählige Konsumenten, darunter vor allem ältere Personen, mit Beschwerden an den Konsumentenschutz der Arbeiterkammer Kärnten.
"Den ahnungslosen Konsumenten wird gleichzeitig auch die Kontonummer entlockt! Erst am Ende des Telefonats erfährt der Konsument, dass er einen Vertrag abgeschlossen hat", informiert Josefine Traunik, Leiterin der Abteilung Konsumentenschutz in einer Aussendung der AK.
Einfach auflegen. Die Konsumentenberatung der Arbeiterkammer Kärnten warnt vor diesen unseriösen Methoden und fordert Konsumenten dazu auf, bei Anrufen von unbekannten Unternehmen oder Teilnehmern sich in kein Gespräch verwickeln zu lassen beziehungsweise den Anruf nicht entgegenzunehmen.
Rücktritt per Brief.
Haben Konsumenten trotzdem ungewollt einen Vertrag per Telefon abgeschlossen, besteht die Möglichkeit, mittels eines eingeschriebenen Briefes vom Vertrag zurückzutreten. "Der Rücktritt ist binnen sieben Werktagen beziehungsweise der im Begrüßungsschreiben angeführten Rücktrittsfrist schriftlich zu erklären – am besten mit einem eingeschriebenen Brief", betont Traunik.
Features
Tip der AK
Sollten Sie einen solchen Anruf erhalten, nicht in ein Gespräch verwickeln lassen und einfach auflegen.


















