28. November 2014, 05:21 Uhr | Aktualisiert vor 2 min | Als Startseite
Zuletzt aktualisiert: 15.01.2013 um 20:35 UhrKommentare

Kurzschluss bei Kärntner Stromlösung

Stadtwerke wollen von Beteiligung der Kelag an Energie Klagenfurt nichts wissen. Auch für Netz-Fusion sperrige Gespräche.

Foto © APA

Die Synergien wären beträchtlich, doch Kärntens größte Stromversorger, die Kelag und die Energie Klagenfurt (EKG) der Stadtwerke, denken vorerst nicht mehr an eine Kärntner Stromlösung mit Kapitalverschränkung. "Das hat keine Eile. Um die Wärmeversorgung Klagenfurts durch Biomasse zu finanzieren, brauchen wir die Kelag nicht", sagen Stadtwerke-Vorstand Romed Karré und sein neuer Vorstandskollege Christian Peham. Als das Projekt Gasdampfkraftwerk platzte und sich der Verbund aus der EKG zurückzog, war schon verhandelt worden, ob die Kelag die 49 Prozent Verbund-Anteile an der EKG übernimmt. Doch die Stadtwerke stemmten den Rückkauf selbst - mit 40 Millionen Euro Eigenkapital von jenen 130 Millionen, die der Verbund einst zahlte sowie mit 25 Millionen Euro Kredit der BKS Bank. Die Stadtwerke, vor Jahren noch konkursnahe, fühlen sich erstarkt. Mit der Kelag will man jetzt höchstens eine gemeinsame Netz-Gesellschaft gründen.

Eine Netz-Gesellschaft

Doch selbst Kelag- und Stadtnetz sind weit voneinander entfernt. "Wir sind in Gesprächen darüber, doch Voraussetzungen sind eine gemeinsame Strategie, eine betriebwirtschaftlich darstellbare Win-win-Situation und dass Klagenfurt das will", betont Kelag-Vorstand Hermann Egger. Zwischen der soliden Profitabilität der Kelag und jener der Stadtwerke klafft eine riesige Lücke. Andererseits ist das enge Stadtnetz günstig, das in alle Täler weitverzweigte der Kelag teuer.

  • Druckbare Version anzeigen
  • E-Mail

Kommentare

Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

» Kommentar erstellen

Wir weisen darauf hin, dass dieses Forum nicht moderiert wird. Als Nutzer stimmen Sie der Speicherung der von Ihnen angegebenen Daten (Stamm-, Verkehrsdaten, etc.) ausdrücklich zu. Bei der Erstellung von Kommentaren haben Nutzer rechtliche Bestimmungen (zB Privat-, Strafrecht), die Netiquette und Forenregeln einzuhalten. Beschimpfungen, Verspottungen, Belästigungen, Ehrbeleidigungen, etc. sind daher verboten! Beiträge, die diesen Bestimmungen zuwiderlaufen, werden bei Kenntnis gelöscht, Nutzer allenfalls gesperrt. Die angegebenen Daten werden an staatliche Stellen (zB Polizei, Gericht) bei Untersuchung von vom Nutzer verbreiteten Materialien, oder sonst vorgenommenen ungesetzlichen Aktivitäten, weitergegeben. Weiters werden angegebene Daten (Name, Postanschrift und E-Mail-Adresse, jedoch keine Handynummer) an sonstige Dritte bei Verletzung von Rechten oder sofern deren Rechtsverletzung nachvollziehbar behauptet wird (zB gem. § 18 Abs. 4 ECG), weitergegeben. Mit der Erstellung von Kommentaren stimmen Sie dem ausdrücklich zu und verzichten auf die Geltendmachung von jeglichen Ansprüchen. Siehe dazu auch unsere Forenregeln/Betriebsbedingungen in den AGB.

Hypo-Special

  • Hintergründe, aktuelle Entwicklungen und Analysen zur Hypo.


Top-Artikel10Kultur Meist Kommentiert14275011:0:3:4:10:6:7:8:11:13:15:

Universitäre Welten

  • Expertentipps für Studierende, aktuelle Forschungsprojekte und noch mehr Wissenswertes zum Thema Universität.

Wartungsarbeiten

  • >> Liebe User!
    • Auf unserer Website gibt es einige Neuerungen:
    • Die bisherigen Gemeinde- und Bezirksseiten werden durch Regionalportale ersetzt – Sie erhalten hier alle wichtigen Neuigkeiten aus Ihrer Region.
    • Auf der Startseite werden Nachrichten nun in Ressort-Blöcke gegliedert (Sport, Politik etc.) - für einen besseren Überblick.
    • Aufgrund von technischen Umstellungen können wir vorübergehend keine Wetterinformationen und Gewinnspiele anbieten. Die Inhalte werden ehestmöglich wieder bereitgestellt. Vielen Dank für Ihr Verständnis.

    Weitere Informationen finden Sie HIER. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an: feedback@kleinezeitung.at
    Ihr Kleine Zeitung Team