27. Dezember 2014, 14:08 Uhr | Aktualisiert vor - min | Als Startseite
Zuletzt aktualisiert: 10.11.2012 um 08:42 UhrKommentare

Film ab! SmartHome im Test

Fazit "Bestanden". Claudia Ball und Michael Immler sind zwei von 50 Test-Usern des SmartHome Austria Systems.

Foto © Screenshot

Lucie Immler ist in ihrem Haus in Annenheim, und wenn ihr Mann Michael sie nicht vorgewarnt hätte, würde sie sich fast fürchten. Das Licht geht ein paar Mal hintereinander an und wieder aus - wie von Geisterhand. Nein, Geister sind keine im Spiel. Es ist Michaels Hand, die von einem Café in Klagenfurt aus auf dem iPad das Licht steuert. Immlers sind Test-User des SmartHome Austria Systems der Kelag. Ein Video-Team und die Kleine Zeitung hat Immler und eine weitere Userin, Claudia Ball aus Treffen, zum SmartHome-Livetest für "Generation Klimaschutz" gebeten.

Der Dreh beginnt nach Immlers Dienstschluss in Klagenfurt. Der Polizeibeamte ist beruflich und privat sehr an Sicherheit interessiert. "Als ich gelesen habe, dass Tester für SmartHome Austria gesucht werden, habe ich mich sofort beworben", so Immler. Bewegungsmelder, Heizkörperthermostate und die Rollladensteuerung wurden rasch installiert. "Jetzt möchte ich mir noch die SmartHome Rauchmelder kaufen. Denn es macht Sinn, dass ich über Internet automatisch darüber informiert werde, wenn es zu Hause brennen sollte und ich nicht in der Nähe bin", sagt Immler. Über das Internet auf dem iPad und dem iPhone hat der Polizeibeamte sein Heim quasi jederzeit im Griff. Und normalerweise wird seine Frau Lucie auch nicht absichtlich mit dem willkürlichen Licht-an-und-ausschalten irritiert. Kamera, Stativ, Notizen, Smartphone, Tester, Team und Tablet ins Auto und weiter geht der Dreh an einer Bushaltestelle. Immler hat angehalten - Kameramann auf dem Beifahrersitz - um zu demonstrieren, dass SmartHome auch über das Smartphone bestens funktioniert, um zum Beispiel die Heizung aufzudrehen.

Manuell oder automatisch

Drehortwechsel. In Treffen sitzt Claudia Ball am Esstisch und ein weißer Zettel wird ihr vors Gesicht gehalten. "Es passiert zwar schon viel automatisch, aber den Weißabgleich macht man noch manuell", erklärt Kameramann Helmar Lipautz. Bereit für das Interview. Manuell muss Ball mit SmartHome nur noch die Zeiten einstellen, in denen Sie es gerne warm hätte. "Auf dem Laptop kann ich mit wenigen Klicks einstellen, zu welchen Zeiten geheizt werden soll und ich kann auch regeln, wann der Fernseher nicht eingeschaltet werden kann, weil die Kinder nicht die ganze Zeit fernsehen sollen", so Ball. Auch in den Fremdenzimmern ist SmartHome praktisch. "Die Gäste drehen die Heizung voll auf und wenn sie außer Haus gehen, vergessen Sie, die Temperatur zu drosseln. Jetzt kann ich einstellen, dass nicht geheizt wird wenn die Gäste tagsüber auf der Skipiste sind. SmartHome hilft mir so beim Heizölsparen. Ich erwarte mir, jetzt mit einem vollen Tank einen Monat länger zu heizen", sagt Ball.

Der fünfjährige Julius darf zu Testzwecken auch vor die Kamera und demonstriert was passiert, wenn er am Kinderzimmer-Heizkörperthermostat dreht: "Da tut sich gar nichts", stellt er mit professionellem Blick fest. Eine Kindersicherung macht's möglich. Wenn in den Schlafzimmern das Fenster zum Lüften geöffnet wird, tut sich schon etwas: der Fenstersensor blinkt ein paar Mal und gibt der Heizung das Signal, sich abzuschalten um Energie zu sparen und erst wieder zu heizen, wenn das Fenster zu ist. Fazit der Tester: "Wir sind sehr zufrieden und werden das System erweitern."

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  • Den Test in Bild und Ton sowie Infos zu den SmartHome-Produkten gibt es auf der Homepage der Kelag:

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