05. August 2015, 04:27 Uhr | Als Startseite
Zuletzt aktualisiert: 22.01.2011 um 13:55 UhrKommentare

Gegen Tunesien um die goldene Ananas

Keine Diskussionen über Teamchef Magnus Andersson nach Österreichs Enttäuschung bei der WM in Schweden. Die Bewerbung für die Weltmeisterschaft 2017 ist fixiert. Österreich - Tunesien live im Ticker!

Foto © apa

Sein Gesichtsausdruck war oft fragend. Seine Bewegungen waren langsam. Seine Körpersprache war nicht die eines Trainers, der in jeder Situation weiß, was er seiner Mannschaft mit ins Spiel geben muss. Magnus Andersson (44), mit Schweden zweimal Welt-, vier Mal Europameister und Welthandballer des Jahres, ist bei seiner ersten WM als Teamchef gescheitert.

Statt in der Hauptrunde zu stehen, beginnt Österreich heute gegen Tunesien (14 Uhr, ORF Sport+ live) im "President's Cup" und spielt dort, weil zuvor bloß Gruppen-Fünfter, nur noch um die Plätze von 17 abwärts. Kommt da automatisch auch der Nationaltrainer ins Schussfeld? "Das wäre doch absurd. Wir haben ja gerade erst angefangen", sagt ÖHB-Generalsekretär Martin Hausleitner. Und er lässt Zweifel an Andersson gar nicht erst aufkommen. Man werde jedoch nach der WM "gemeinsam den weiteren Weg skizzieren".

Vertrag bis 2013

Im Sommer 2010 hat Andersson das Team übernommen, bis Sommer 2013 läuft sein Vertrag. "Allerdings mit der Option für beide Seiten, nach einem Jahr auszusteigen", grenzt Hausleitner ein. Und mit der Option, dass Andersson neben dem Nationalteam auch als Klubtrainer arbeiten darf. Selbst bei einem Scheitern in der EM-Qualifikation für Serbien 2012 (Österreich ist mit einem Remis in Deutschland und einem Sieg gegen Island toll gestartet) stehe "der Teamchef nicht zur Diskussion", sagt auch ÖHB-Boss Gerhard Hofbauer.

Fixiert ist auch Österreichs Bewerbung für die WM 2017. Die Chancen? Hausleitner: "Das hängt davon ab, wer die WM 2015 bekommt und wer auf der Strecke bleibt". In zwei Jahren wird in Spanien gespielt, für 2015 bewerben sich bisher Katar, Südkorea, Frankreich und Norwegen. Ungefähr 12 Millionen Euro, das doppelte der EM 2010, würde Österreich eine WM kosten.

  • Druckbare Version anzeigen
  • E-Mail

Kommentare

Zwischen 22 Uhr und 8 Uhr ist das Erstellen von Kommentaren nicht möglich.
Danke für Ihr Verständnis.

Bei der Erstellung von Kommentaren haben Nutzer rechtliche Bestimmungen (z. B. Privat-, Strafrecht), die Netiquette und Forenregeln einzuhalten. Was wir in diesem Forum nicht dulden: Beschimpfungen, Verspottungen, Belästigungen, Ehrbeleidigungen, Verhetzung, Diskriminierung in jedweder Form, Rassismus, Aufrufe zu Gewalt oder gar Selbstjustiz. Beiträge, die diesen Bestimmungen zuwiderlaufen, werden bei Kenntnis gelöscht, Nutzer im Wiederholungsfall gesperrt. Zudem behalten wir uns die stundenweise oder völlige Schließung von Foren vor. Wir weisen Sie darauf hin, dass wir auch keine Links zu anderen Websites akzeptieren.
Als Nutzer stimmen Sie der Speicherung der von Ihnen angegebenen Daten (Stamm-, Verkehrsdaten, etc.) ausdrücklich zu. Die angegebenen Daten werden an staatliche Stellen (z. B. Polizei, Gericht) bei Untersuchung von vom Nutzer verbreiteten Materialien, oder sonst vorgenommenen ungesetzlichen Aktivitäten, weitergegeben. Weiters werden angegebene Daten (Name und Adresse) an sonstige Dritte bei Verletzung von Rechten oder sofern deren Rechtsverletzung nachvollziehbar behauptet wird (zB gem. § 18 Abs. 4 ECG), weitergegeben. Mit der Erstellung von Kommentaren stimmen Sie dem ausdrücklich zu und verzichten auf die Geltendmachung von jeglichen Ansprüchen. Siehe dazu auch unsere Forenregeln/Betriebsbedingungen in den AGB.

Live-Ticker-Center

Jetzt ist er ein Ironman

  • Kleine-Redakteur Georg Michl war mitten drin beim Klagenfurter Ironman. Die Schwimmstrecke hatte er nach 1:15 Stunden absolviert, nach 180 Kilometern auf dem Rad lag er bei einer Zeit von 6:48:47 Stunden! Bis zur Zeitnahme bei der Halbmarathon-Distanz war er 8:53:19 Stunden unterwegs und nach 11:02:33 Stunden kam er ins Ziel. Geschafft! "Schorschi" ist ein Ironman!