18. Dezember 2014, 14:29 Uhr | Aktualisiert vor 2 min | Als Startseite
Zuletzt aktualisiert: 24.05.2012 um 21:48 UhrKommentare

Klosterneuburg gewann Meistertitel

Klosterneuburg ist zum zehnten Mal Herren-Basketball-Meister. Die Niederösterreicher gewannen am Donnerstag vor eigenem Publikum das Bundesliga-Finalspiel Nummer vier gegen die Swans Gmunden mit 67:55 (36:28) und entschieden damit die "best-of-five"-Serie vorzeitig mit 3:1 für sich.

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Klosterneuburg ist auf den Basketball-Thron zurückgekehrt. Die Niederösterreicher feierten am Donnerstagabend vor 1.100 Zuschauern einen 67:55-(36:28)-Sieg gegen die Swans Gmunden und entschieden damit die "best-of-five"-Finalserie der Herren-Bundesliga vorzeitig mit 3:1 für sich. Für die Dukes ist es der zehnte Meistertitel der Vereinsgeschichte und der erste seit 1990 (davor 1978 und ab 1983).

Klosterneuburgs Christoph Nagler wurde zum Most Valuable Player (MVP) der Finalserie gewählt und zudem wie auch schon 2009 und 2010 als wertvollster österreichischer Spieler der ganzen Saison ausgezeichnet. "Es ist unglaublich, mich reißt es am ganzen Körper. Wir sind verdient Meister geworden. Ich habe noch nie in einer Mannschaft gespielt, wo das Klima so gepasst hat", sagte Nagler.

Die Gmundner, die es verabsäumten, ein fünftes Spiel am Sonntag in der eigenen Halle am Traunsee zu erzwingen, stellten immerhin den MVP der Saison mit Sharaud Curry und den Coach des Jahres mit Mathias Fischer, der diese Ehrung schon 2010 erhalten hatte.

Die Klosterneuburger legten angetrieben von ihren Fans im ausverkauften "Happyland" gleich einmal einen 5:0-Start hin. Die Oberösterreicher kämpften sich allerdings ins Spiel und gingen mit 19:18 unmittelbar vor dem Ende des ersten Viertels erstmals in Führung. Das war aber auch zugleich der letzte Vorsprung der Gäste.

Die Niederösterreicher zogen bis zur Pause auf 36:28 davon und führten zwischenzeitlich gar mit elf Punkten Vorsprung (39:28). Am Ende des dritten Abschnitts stand es 52:46 und in der Schlussphase wurde eine hartumkämpfte Partie noch einmal richtig spannend. Erst nach einem Dreier von Christoph Nagler 2:05 Minuten vor dem Ende zum 63:54 war die Entscheidung endgültig gefallen. Bester Werfer der Partie war Curtis Bobb mit 23 Punkten. Für die Gäste scorten Curry und Dan Oppland je 16.

Damir Hamidovic, schon 20 Jahre in Diensten der Dukes, durfte sich zum Abschluss seiner Karriere noch über seinen ersten Meistertitel freuen. "Es ist unbeschreiblich, ich bin fassungslos", sagte der 40-Jährige. Die Gmundner mussten sich wie im vergangenen Jahr mit dem Vizemeistertitel (zum insgesamt 5. Mal) zufriedengeben, 2011 hatten sie erst im fünften Spiel gegen die Oberwart Gunners den Kürzeren gezogen.

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