24. November 2014, 15:07 Uhr | Aktualisiert vor 2 min | Als Startseite
Zuletzt aktualisiert: 30.04.2012 um 17:02 UhrKommentare

CAS erklärte lebenslange Sperre für unzulässig

Der Internationale Sportgerichtshof (CAS) hat einen lebenslangen Olympia-Ausschluss von Dopingbetrügern für nicht zulässig erklärt. Leichtathlet Chambers und Radprofi Millar in London damit teilnahmeberechtigt.

Foto © APA

So lautet das am Montag veröffentlichte Urteil im Rechtsstreit zwischen dem Nationalen Olympischen Komitee Großbritanniens (BOA) und der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA). Der lebenslange, im BOA-Regelwerk vorgesehene Bann sei nicht mit dem WADA-Kodex vereinbar, hieß es.

Damit dürfen frühere, mit dem lebenslangen Olympia-Ausschluss bestrafte Dopingsünder wie der Leichtathlet Dwain Chambers und der Radprofi David Millar an Olympia im Sommer in London teilnehmen. Die Weltagentur hatte den Olympia-Ausschluss auf Lebenszeit angefochten, weil er gegen den WADA-Code verstößt. Als einziges NOK der Welt verhängte das BOA lebenslange Olympia-Sperren gegen Dopingbetrüger. Die Regel war 1992 eingeführt worden.

Osaka-Regel ungültig

Das CAS hatte im vergangenen Jahr bereits die sogenannte Osaka-Regel des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) für ungültig erklärt, nach der Dopingsünder automatisch von den nächsten Olympischen Spielen ausgeschlossen waren. Auch diese Regel stand im Widerspruch zum WADA-Kodex.

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