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Zuletzt aktualisiert: 18.04.2012 um 15:56 UhrKommentare

Motto für Sommerspiele in London

100 Tage vor dem Start der Olympischen Spiele hat die Gastgeberstadt mit Events auf dem gesamten Globus die Welt nach London eingeladen. Premier Cameron rührte die Werbetrommel, das Motto wurde vorgestellt.

Foto © Reuters

"Wir werden fantastische Spiele in Großbritannien abliefern, 200 Nationen werden dabei sein", sagte Organisationschef Sebastian Coe am Mittwoch in London. Er stellte die Spiele von London unter das Motto "Inspire a generation" (Eine Generation begeistern).

Premierminister David Cameron warb in weltweit 77 Zeitungen für die Teilnahme an der größten Show der Welt an der Themse. "Die Stadt und das ganze Land sind in großartiger Verfassung", sagte Coe, 1980 in Moskau und 1984 in Los Angeles Olympiasieger über 1.500 m. "Ich habe in meine alten Trainingstagebücher geschaut", sagte er. "Zu diesem Zeitpunkt waren es noch 160 harte Trainingseinheiten."

Der Vorstandschef des olympischen Organisationskomitees (LOCOG), Paul Deighton, sagte, die Vorbereitungen für die Spiele liefen auf Hochtouren. "Es müssen noch 200.000 Sitzplätze installiert werden", betonte er. Dies gelte vor allem für die Wettkampfstätten, die bereits bestehen und für Olympia umfunktioniert werden müssen.

260 Wachsoldaten formten symbolische 100

Konkret sind das etwa die Messehallen oder die Freiluft-Arenen, etwa für Beachvolleyball an der berühmten Horse-Guard-Parade. Dort formten am Mittwoch 260 Wachsoldaten mit Bärenfellmützen eine symbolische 100. Deighton wies auch darauf hin, dass die Olympischen Spiele von London aus wirtschaftlicher Sicht bereits ein Erfolg seien.

6.000 britische Vertragsfirmen hätten Verträge im Wert von 7,5 Milliarden Pfund (9,11 Mio. Euro) abgeschlossen. Er ging damit auf die Skepsis vieler Briten ein, die die Kosten für den Steuerzahler für Olympia in Höhe von mindestens 9,3 Milliarden Pfund (11,29 Mio. Euro) für zu hoch halten. Laut einer Umfrage der BBC sind 64 Prozent der Briten der Meinung, es werde zu viel Geld aus der Staatskasse für die Spiele genommen.

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