22. Dezember 2014, 02:21 Uhr | Aktualisiert vor - min | Als Startseite
Zuletzt aktualisiert: 09.12.2012 um 19:46 UhrKommentare

Austria-Präsident Svetits gibt auf

Auf der Suche nach dem nötigen Kleingeld für die Klagenfurter Austria ist Peter Svetits an seine Grenzen gestoßen. Nun stellt der Präsident sein Amt zur Verfügung. Der Rückzug des Steirers zwingt die Austria in den Amateurbetrieb.

Foto © GEPA

Die Vision vom violetten Spitzenfußball muss vorerst auf Eis gelegt werden. Austria-Klagenfurt-Präsident Peter Svetits wird bei der Generalversammlung am 17. Dezember sein erst vor einem Jahr übernommenes Amt zurücklegen. Einen Nachfolger will der 54-jährige Steirer bis dahin präsentieren, aber ob ihm dies auch gelingt, ist offen.

Svetits ist mit seinen Ambitionen, in der Kärntner Landeshauptstadt einen Profibetrieb aufzubauen und den Verein binnen weniger Jahre in die Bundesliga zu führen, quasi schon in der Startphase gescheitert. Nach dem völligen Rückzug der öffentlichen Hand aufgrund der zahllosen unliebsamen Ereignisse der vergangenen Jahre (FC Kärnten, Austria Kärnten etc.) lassen offenkundig auch mögliche Sponsoren die Finger von der Austria, die damit nach der unglücklich verlaufenen Ära Loibnegger in die nächste Krise schlittert. Svetits ging von einer 50:50-Situation aus. Je die Hälfte des benötigten Jahresbudgets von rund einer Million Euro sollte von Sponsoren bzw. von privater Seite zur Verfügung gestellt werden. "In Wahrheit war das Verhältnis 5:95", so der scheidende Präsident. Sein "Vize" Matthias Dollinger erklärte, dass insgesamt schon rund 1,3 Millionen Euro an Privatgeld in den Verein geflossen seien. "Klagenfurt arbeitet dagegen, dass in diesem schönen Stadion Fußball gespielt wird", so Dollinger.

Die aus dem Pleiteklub St. Stefan hervorgegangene Klagenfurter Austria steht damit auf äußerst wackligen Beinen. Der Regionalliga-Verein wird auf reinen Amateurbetrieb umgestellt, womit etliche Spieler den Verein verlassen müssen. Sämtliche Profis (13) erhalten die kostenlose Freigabe. Seine persönliche Situation (möglicher GAK-Prozess 2014) habe mit dieser Entscheidung, so Svetits, "überhaupt nichts" zu tun.

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