Wie die Nachrichtenagentur Bloomberg am Donnerstag berichtete, sicherte sich der BVB mit einer Versicherung gegen Einnahmeverluste ab. Der derzeitige Tabellenneunte wird sich erstmals nach fünf Jahren nicht für die Champions League qualifizieren.

In der vergangenen Saison hatte die Europäische Fußball-Union (UEFA) dem BVB, der bis ins Viertelfinale gekommen war, 34,725 Millionen Euro an Prämien aus diesem Wettbewerb ausgeschüttet. Der Versicherungsvertrag des einzigen börsennotierten Fußballclubs aus Deutschland soll 2012 abgeschlossen worden sein, als der Verein zum zweiten Mal in Serie deutscher Meister wurde. Vor dieser Saison wurde die Police erneuert. "Dazu geben wir keinen Kommentar ab", sagte ein BVB-Sprecher auf Anfrage.

Die Versicherungen hätten die Option gehabt, die Police zu kündigen, wenn Trainer Jürgen Klopp oder drei Dortmunder Spitzenspieler den Verein im Laufe des vorangegangenen Jahres verlassen hätten, berichtete ein Insider laut Bloomberg.

Wie aus dem Wertpapierprospekt des BVB ersichtlich ist, wurden verschiedene Arten von Versicherungen abgeschlossen, darunter ist auch eine Einnahmenausfallversicherung für die Champions League und eine Spielerausfallversicherung. Für die genannten Versicherungen zahle Borussia Dortmund angemessene Prämien, heißt es in dem Papier.