Das entscheidende Tor erzielte in der 66. Minute der Schweizer Haris Seferovic. ÖFB-Teamspieler Heinz Lindner kam bei der Eintracht nicht zum Einsatz, während seine Landsmänner im Nürnberg-Trikot durchspielten. Die Frankfurter mussten ohne Verteidiger Marco Russ antreten. Der an einem Tumor erkrankte Abwehrspieler, dem im Hinspiel ein Eigentor unterlief, fehlte gelbgesperrt.

In einer Partie auf spielerisch bescheidenem Niveau fand Frankfurt gegen die gut organisierten Gastgeber lange Zeit kein Mittel. Nürnberg verlegte sich im eigenen Stadion auf Konter, nach dem 1:1 im Hinspiel in der vergangenen Woche hätte schon ein 0:0 zum Aufstieg gereicht. Dabei agierte Burgstaller häufig als Initiator und Ballverteiler.

Zu zwingenden Chancen kam der Ex-Rapidler, der wie alle Nürnberger Offensivkräfte viel nach hinten arbeiten musste, aber nicht. Ein Schuss aus der zweiten Reihe segelte weit über das Tor, ein Kopfball fiel zu schwach aus.

Nach starker Vorarbeit von Toptalent Mijat Gacinovic, der im Hinspiel getroffen hatte, schlug dann aber Seferovic für die Eintracht zu. Der U20-Weltmeister 2015 aus Serbien ließ links im Strafraum mehrere Gegenspieler aussteigen, düpierte Margreitter mit einem "Gurkerl" und spielte ideal zur Mitte, wo Torjäger Seferovic abstaubte.

Die späte Reaktion von Nürnberg brachte nichts mehr ein. Die Franken verpassten somit ihren achten Aufstieg in die Erstklassigkeit.

Damit stehen alle 18 Teilnehmer der kommenden Bundesliga-Saison fest. Reguläre Aufsteiger aus der zweiten Liga sind der SC Freiburg und der Red-Bull-Club RB Leipzig, aus dem Oberhaus stiegen Hannover 96 und der VfB Stuttgart ab.