28. November 2014, 18:11 Uhr | Aktualisiert vor 2 min | Als Startseite
Zuletzt aktualisiert: 02.02.2013 um 10:07 UhrKommentare

Ivanschitz steht vor 100. Spiel für Mainz

Andreas Ivanschitz absolviert am Samstag ausgerechnet gegen den FC Bayern sein 100. Pflichtspiel für Mainz 05 - und erwartet "ein hartes Stück Arbeit". Sein Trainer Thomas Tuchel wurde nun von Bayern-Coach Jupp Heynckes geadelt.

Foto © APA

Zum Jubiläum von Andreas Ivanschitz hat sich ein besonderer Gast angekündigt. Der österreichische Fußball-Teamspieler absolviert am Samstag in der Coface-Arena gegen den FC Bayern sein 100. Pflichtspiel für den FSV Mainz 05 und möchte diesen Anlass möglichst würdig begehen, auch wenn er um die Stärke der Münchner weiß.

Riesenherausforderung

"Es wird so schwer wie nie, die Bayern haben einen sensationellen Lauf. Auf uns wartet ein hartes Stück Arbeit, aber auch eine Riesenherausforderung, die wir annehmen. Wir werden nicht nur kämpfen und uns hinten reinstellen, sondern auch versuchen, offensiv aktiv zu werden", kündigte Ivanschitz an.

Gegen den Klub von David Alaba hat sich der Burgenländer bisher mehr als wacker geschlagen. Nach fünf Duellen mit dem deutschen Rekordmeister steht die persönliche Bilanz bei zwei Siegen, einem Remis und zwei Niederlagen. Dabei gelangen dem 29-Jährigen zwei Tore und ein Assist.

Nach den bisherigen 99 Auftritten für Mainz hält Ivanschitz bei 21 Treffern und 19 Vorlagen, weshalb der ÖFB-Internationale seine Zeit in der Karnevalstadt äußerst positiv bewertet. "Ich habe mich hier sehr rasch wohlgefühlt, es lief enorm gut und wir haben uns alle gemeinsam in den letzten Jahren auf ein erstaunliches Topniveau entwickelt. Der Stadionneubau hat den Verein noch einmal auf ein anderes Level gehoben und Rahmenbedingungen und Infrastruktur extrem verbessert", erzählte der Klubkollege von Julian Baumgartlinger.

Extrem verbessert hat sich auch die sportliche Situation - derzeit liegt der Tabellenfünfte nur drei Punkte hinter einem Platz in der Champions-League-Qualifikation. "Unser erstes Ziel war der Klassenerhalt, aber wir nehmen alles mit, was wir holen können. Es spricht jetzt nichts dagegen, dass wir uns oben festsetzen", sagte der Mittelfeldspieler.

Heynckes: "Das ist ein Guter"

Sein Trainer Thomas Tuchel wurde im Vorfeld der Partie von Bayern-Coach Jupp Heynckes geadelt. "Er ist irgendwann prädestiniert, den FC Bayern zu trainieren. Das ist ein Guter. Er arbeitet sehr gut, er hat immer etwas in petto", sagte der 67-Jährige, der im Sommer für Josep Guardiola Platz macht.

Hinter den Bayern duellieren sich am Sonntag Leverkusen und Dortmund um den zweiten Tabellenplatz. Christian Fuchs' Schalke 04 empfängt Fürth, Alexander Manninger gastiert mit Augsburg in Wolfsburg. Stuttgart trifft ohne den gesperrten Martin Harnik, der wegen einer Muskelblessur für das Länderspiel gegen Wales absagte, auf den Aufsteiger Fortuna Düsseldorf, bei dem Robert Almer auf der Bank sitzt.

Martin Stranzl kehrt nach überstandenem grippalen Infekt in Nürnberg in den Kader von Mönchengladbach zurück. Ob Neuzugang Muhammed Ildiz bei den Gastgebern im Kader steht, war noch offen.

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6000 Euro Strafe

  • 6000 Euro muss Mainz-Trainer Thomas Tuchel für das Betreten des Spielfeldes und eine verbale Entgleisung während des Achtelfinales im deutschen Fußballcup am 18. Dezember bei Schalke 04 zahlen. Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) ahndete am Freitag das unsportliche Verhalten des Trainers von Andreas Ivanschitz und Julian Baumgartlinger, der das Urteil akzeptiert hat.

    Der 39-Jährige war in der 66. Minute der Partie aufs Spielfeld gelaufen, hatte den Schalker Jermaine Jones am Arm gepackt und sich ein Wortgefecht mit dem US-Nationalspieler geliefert. Schiedsrichter Marco Fritz hatte Tuchel daraufhin auf die Tribüne verbannt. Mainz gewann die Partie mit 2:1.

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