28. November 2014, 07:56 Uhr | Aktualisiert vor 2 min | Als Startseite
Zuletzt aktualisiert: 29.04.2012 um 15:52 UhrKommentare

Bereit für den Showdown: Salzburg legte vor

Die "Bullen" freuen sich nun mit breiter Brust auf Rapid. Dennoch hadert man noch mit der Chancenauswertung. Jantscher bleibt auf dem Weg zum Torschützenkönig.

Foto © GEPA

Salzburg scheint unaufhaltsam dem ersten Meistertitel in der Fußball-Bundesliga seit 2010 zuzustreben. Dank eines aktuell in Torlaune befindlichen Jakob Jantscher bezwang der Tabellenführer am Samstag Angstgegner Mattersburg mit 1:0 und geht damit zumindest mit drei Punkten Vorsprung und breiter Brust in die 33. Runde. In der steht das vermutlich vorentscheidende Duell mit dem ersten Verfolger Rapid an. Letzte Zweifel bleiben aber, schließlich konnten die "Bullen" auch im Pappelstadion nicht auf ganzer Linie überzeugen.

"Die Chancenverwertung ist nicht optimal", musste Salzburg-Trainer Ricardo Moniz zugeben, nachdem seine Elf in der zweiten Hälfte mehrere gute Einschussmöglichkeiten fast fahrlässig nicht genützt hatte. Immerhin gelang den Gästen das, woran es in den vergangenen Saisonduellen mit dem Nachzügler gekrankt hatte. "Wir haben heute viele Chancen kreiert", befand Moniz zufrieden. "Wir sind im Spiel gewachsen." Für den Titelfavoriten war es auch höchste Zeit, schließlich hatte man in der laufenden Saison zwei Niederlagen gegen Mattersburg kassiert sowie ein 0:0 geholt und dabei kein einziges Tor erzielt.

Jantscher netzte im vierten Spiel en suite

Besondere Freude bereitete dem Niederländer neuerlich Jantscher, der bereits im vierten Spiel en suite einnetzte und dank seines 14. Saisontreffers auch exzellente Chancen auf die Torjägerkrone hat. Am Samstagabend betrug der Vorsprung auf sein Verfolgertrio Stefan Maierhofer, Darko Bodul (Sturm), Patrik Jezek (Admira) je vier Treffer. "Es war ein super Tor von Jakob", befand Moniz, der seinen Flügelflitzer trotz der aktuellen Hochform mit beiden Beiden auf dem Boden wähnt: "Man muss aufpassen, aber das tut er auch."

Linksverteidiger Andreas Ulmer, auch in der kommenden Saison ein "Bulle", freute sich über "drei sehr, sehr wichtige Punkte". Solospitze Stefan Maierhofer sagte: "Das ist psychologisch ganz wichtig." Und Antreiber Christoph Leitgeb, der zu seinem erst vierten Frühjahrseinsatz kam und seine Knieprobleme anscheinend überwunden hat ("In den letzten 15 Minuten ist mir die Luft ausgegangen"), freute sich: "Jetzt ist der Druck auf Rapid groß. Die nächste Runde ist der Showdown im Hanappi, da wird es dann entschieden."

So groß die Freude über den Dreipunkter auch war, so haderte man doch mit dem nur knappen Erfolg. Denn die Salzburger vermochten den Sack nicht vorzeitig zuzumachen und hätten im Finish fast noch den Ausgleich kassiert. "Mir wäre lieber gewesen, wenn wir den Sieg nicht so erzittert hätten. Bei diesen sehr, sehr guten Möglichkeiten müssen wir das 2:0 oder das 3:0 einfach machen", meinte Ulmer.

Cupschreck Hartberg wartet am Dienstag

Bevor es aber zum Schlager gegen Rapid kommt, steht am Dienstag noch der Gang zu Cupschreck und Zweitligaschlusslicht Hartberg an. "Das ist ein sehr wichtiges, historisches Spiel", meinte Moniz, der als erster Trainer in der Vereinshistorie das Double holen könnte. "Wir werden Hartberg sicher nicht unterschätzen."

Einer, der um seinen Einsatz bangen muss, ist Franz Schiemer. Die Stirn des kompromisslosen Verteidigers schloss in Mattersburg nach gut einer Stunde Bekanntschaft mit dem Ellbogen eines Gegenspielers und musste nach seiner Auswechslung mit vier Nähten versorgt werden. Der ÖFB-Teamkicker stellte aber klar: "Ich möchte am Dienstag wieder spielen."

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