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Zuletzt aktualisiert: 07.10.2012 um 18:38 UhrKommentare

Der Countdown läuft

Noch herrscht Ruhe auf dem Feld bei Roswell im US-Bundesstaat New Mexiko, vom dem Felix Baumgartner am Dienstag seinen Stratosphären-Sprung starten möchte. Vorbereitung laufen jedoch auf Hochtouren.

Foto © AP

Red Bull hat in dem Gebiet nahe des Flughafens eine kleine Zeltstadt errichtet. Die österreichische Flagge weht im Einklang mit der Amerikanischen. Von Team ist wenig zu sehen, die letzten Vorbereitung laufen jedoch auf Hochtouren der Countdown beginnt. Und man ist guter Dinge, den Termin am Dienstag einhalten zu können. Auch Baumgartners Eltern und seine Freundin sind bereits in Roswell angekommen. Seit Sonntag bevölkern Dutzende Journalisten das Mediencenter am Gelände.

Es ist kalt geworden in Roswell, seit Freitag macht die Schlechtwetterfront auch dem „Red Bull Stratos“-Team zu schaffen. Deshalb wurde auch der Sprung von Montag auch Dienstag verschoben. Es ist bewölkt, die Temperaturen halten sich auch untertags eisern an sieben Grad Celsius. Ungewöhnlich für eine Wüstenstadt, in der Temperaturen um die 30 Grad zur Normalität gehören.

Doch das Stratos-Team ist dennoch zuversichtlich, dass der Ballon, der die Kapsel mit Baumgartner auf eine Höhe von 36 Kilometern ziehen wird, am Dienstag starten kann. Im Morgengrauen herrschen die besten Wetterbedingungen für Ballon-Starts. Deshalb wird die gesamte Vorbereitung auch in der Nacht auf Dienstag stattfinden.

Es hängt am Wetter

Acht Stunden vor dem Start untersucht das Team nach einer Wetter-und Sicherheitsunterweisung das gesamte Equipment und die Kommunikationssysteme. Dann werden der noch in einer Box befindliche Ballon sowie die Ausrüstung aus dem Hangar gezogen. Zur selben Zeit arbeitet eine andere Crew an der Reinigung der Startbahn. Die Kapsel und der Ballon muss auf eine absolut saubere Startbahn gebracht werden.

Viereinhalb Stunden vor dem Start holt der Crew-Chef bei der Kommandozentrale die Erlaubnis für die Aufstellung der Flugkomponenten ein. Der Ballon wird ausgebreitet und mit dem Fallschirm und der Kapsel verbunden.

Nachdem die Ventile des Ballons überprüft wurden und die Checks an der Kapsel abgeschlossen sind, holt sich der Crew-Chef beim Meteorologen die Erlaubnis für den Beginn der Ballon-Befüllung ein.

30 Minuten vor dem Start wird Baumgartner in der Kapsel, die von einem Kran gehalten wird, damit sie beim Abheben nicht am Boden schleift, eingeschlossen und der Luftdruck wird eingestellt. Wenn die Sicherheitshaltungen entfernt sind, startet Baumgartner seine Reise in 36 Kilometer Höhe.

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