Zuletzt aktualisiert: 08.04.2015 um 13:59 UhrKommentare

Papst-Lob für Österreichs Einsatz gegen Christenverfolgung

Außenminister Sebastian Kurz hat an der Generalaudienz auf dem Petersplatz teilgenommen. Dabei lobte Franziskus ausdrücklich Österreichs Einsatz gegen die Christenverfolgung.

Papst Franziskus und Außenminister Kurz
Papst Franziskus und Außenminister Kurz Foto © (c) APA/DRAGAN TATIC (DRAGAN TATIC)

Außenminister Sebastian Kurz (ÖVP) hat an der Generalaudienz auf dem Petersplatz teilgenommen und danach Papst Franziskus begrüßt. Dabei lobte Franziskus ausdrücklich Österreichs Einsatz für den Dialog zwischen den Religionen und gegen die Christenverfolgung.

"Der Papst zählt auf Österreich, was Einsatz gegen Christenverfolgung betrifft. Als christlich geprägtes Land hat Österreich diesbezüglich eine große Verantwortung. In unseren Ländern ist man sich oft nicht bewusst, dass Christen die größte verfolgte Religionsgemeinschaft sind", betonte der Außenminister im Gespräch mit der APA.

Das Treffen mit dem Heiligen Vater bezeichnete Kurz als "beeindruckendes und bewegendes Erlebnis" für das er sehr dankbar sei. "Man spürt die starke Aura des Heiligen Vaters. Dieser Besuch ist wie ein Turbo für unser Anliegen, uns für Religionsdialog und gegen Christenverfolgung einzusetzen", betonte der Minister.

 

Im Vatikan traf Kurz auch zu einem Arbeitsgespräch mit Erzbischof Paul Richard Gallagher, dem vatikanischen "Außenminister", zusammen. dabei wurde unter anderem über das König-Abdullah-Zentrum für Interreligiösen Dialog (KAICIID) in Wien gesprochen. "Der Vatikan hat großes Interesse am Bestehen des Abdullah-Zentrums und hat bewusst die Entscheidung getroffen, sich daran zu beteiligen. Der Vatikan fördert die Aktivitäten des Zentrums", sagte der Minister. Österreich wünsche sich mehr Transparenz und eine Neuaufstellung des Zentrums.

 

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2 Kommentare

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fipsal am 08.04.2015 18:08 Kommentar melden

Man vermisst leider,

dass sich Christen auch öffentlich als stolze Christen zeigen. Die Unterwürfigkeit und Anbiederung an andere Religionen, die nur die christliche Nächstenliebe ausnützen, wird einmal ganz Europa schaden. Eine gewalttätige und hinterfotzige religiöse, können andere auch nicht durchschauen. Gerechtigkeit unter den Menschen sollte ausgeübt werden, egal ob des Glaubens oder der Staatszugehörigkeit in Österreich und ein jeder sollte fü seinen Lebensunterhalt arbeiten, soferne er gesund ist. Wir sind auch nicht für die ganze Welt und des ganzen Elends zuständig!
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Antwort von extranjero am 08.04.2015 22:59 Kommentar melden

@fipsal

na zuständig vielleicht nicht aber mitverantwortlich. es sei denn du verbrauchst kein rohöl, seltene erden, baumwolle etc etc etc
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