24. November 2014, 13:13 Uhr | Aktualisiert vor 2 min | Als Startseite
Zuletzt aktualisiert: 22.01.2013 um 10:44 UhrKommentare

Mehr als 30 Tote bei Selbstmordanschlag in Syrien

Bei einem Selbstmordanschlag in der syrischen Stadt Salmija in der Provinz Hama sind nach Oppositionsangaben mindestens 30 Menschen getötet worden. Die Autobombe sei am Montagabend vor dem Hauptquartier der regimetreuen Volkskomitees in der Provinz Hama detoniert, teilte die in London ansässige Beobachtungsstelle für Menschenrechte mit. Unter den Opfern seien auch Zivilisten.

Dutzende weitere Menschen seien verletzt worden, einige schwer. Die Zahl der Toten könnte deshalb weiter steigen. Die staatliche Nachrichtenagentur Sana sprach von einem Angriff von "Terroristen", die vom syrischen Regime verwendete Bezeichnung für Aufständische.

Die syrische Opposition hält unterdessen trotz aller internen Querelen an ihrem Plan fest, eine Übergangsregierung für die "befreiten Gebiete" in dem Land zu bilden. Das teilte die Nationale Syrische Koalition in der Nacht auf Dienstag zum Abschluss eines Treffens in Istanbul mit. Die Oppositionellen setzten ein sechsköpfiges Komitee ein, das die Aufgabe erhielt, binnen zehn Tagen einen Vorschlag für die Bildung der Regierung zu erarbeiten.

Seit Beginn des Aufstands gegen Präsident Assad im März 2011 wurden in Syrien nach UNO-Angaben mehr als 60.000 Menschen getötet. Rund vier Millionen Syrer, darunter zwei Millionen Vertriebene, sind demnach auf Nothilfe angewiesen. Hunderttausende Syrer flohen vor der Gewalt in die Nachbarländer.

Russland startete unterdessen eine Hilfsaktion für seine Bürger in Syrien. Zwei Transportmaschinen mit Ärzten und Psychologen an Bord hoben am Dienstag von Flugplätzen nahe Moskau in Richtung der libanesischen Hauptstadt Beirut ab, wie die Agentur Itar-Tass meldete. Mehr als 100 Russen aus Syrien seien bereits in das Nachbarland Libanon geflüchtet. Unter ihnen seien vor allem Frauen und Kinder.

Es ist das erste Mal, dass Moskau seine Bürger aus Syrien in Sicherheit bringt. Regierungskreise betonten jedoch, dass es sich nicht um eine Evakuierung handele. Die Russen kehrten vielmehr freiwillig zurück. Moskau ist ein enger Partner des syrischen Machthabers Assad.

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