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Zuletzt aktualisiert: 15.10.2012 um 12:09 UhrKommentare

Türkei zwang armenisches Flugzeug zur Landung

Die Türkei nimmt die Überwachung des eigenen Luftraums derzeit sehr ernst. Nun wurde ein Passagierflugzeug aus Armenien zur Landung gezwungen. Die Regierung in Ankara will verhindern, dass Waffen nach Syrien geschmuggelt werden.

Foto © AP

Die türkische Luftwaffe hat am Montag erneut ein ausländisches Flugzeug zur Landung gezwungen. Die armenische Passagiermaschine werde auf dem Flughafen der östlichen Provinzhauptstadt Erzurum überprüft, berichtete der Sender CNN Türk weiter. Die genauen Hintergründe waren zunächst nicht klar.

Die Türkei hatte in der vergangenen Woche bereits eine syrische Maschine zur Landung gezwungen, die Teile für Radaranlagen aus Russland an Bord hatte. Ankara hatte zuvor erklärt, keine Lieferung von Waffen oder Militärgütern für Syrien über das eigene Territorium mehr zu dulden.

Die Maschine werde nach der Durchsuchung am Flughafen der ostanatolischen Erzurum ihre Reise in die nordsyrische Stadt Aleppo fortsetzen dürfen, wenn keine verdächtige Ladung gefunden werde, verlautete aus dem Außenministerium in Ankara. Die Türkei habe dem armenischen Flugzeug erlaubt, auf dem Weg nach Syrien ihren Luftraum zu durchqueren, sagte ein Außenamtsvertreter der Nachrichtenagentur AFP. Bedingung sei aber die Durchsuchung des Flugzeugs gewesen.

Die Maschine war nach Medienberichten wie das syrische Flugzeug in der vergangenen Woche von türkischen Kampfflugzeugen zur Landung gezwungen worden. Das Flugzeug hat demnach humanitäre Hilfsgüter für das schwer umkämpfte Aleppo an Bord. Auch von Seiten der armenischen Regierung in Eriwan hieß es, das Flugzeug habe humanitäre Fracht geladen. In ersten Meldungen war von einer Passagiermaschine die Rede gewesen; die Zeitung "Hürriyet" berichtete aber auf ihrer Internetseite, es handele sich um ein Frachtflugzeug.

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