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Zuletzt aktualisiert: 17.05.2012 um 19:07 UhrKommentare

US-Regierung bewaffnet offenbar syrische Rebellen

Foto © APA

Die US-Regierung hilft offenbar verstärkt bei der Bewaffnung der syrischen Rebellen im Kampf gegen Präsident Assad. Wie die "Washington Post" am Mittwoch unter Berufung auf US-Beamte berichtete, hilft die Regierung den Aufständischen, an bessere Waffen, darunter auch Panzer-Abwehr-Raketen, zu gelangen. Nordkorea soll indessen laut Diplomaten versucht haben, Rüstungsmaterial an Syrien zu liefern.

Zwar liefere die USA nicht selbst Waffen und gebe auch nicht das Geld dafür, doch habe sie ihre Kontakte mit den Rebellen und verbündeten Armeen in der Region verstärkt. "Wir erhöhen unsere nicht-tödliche Unterstützung der syrischen Opposition und koordinieren weiter unsere Bemühungen mit Freunden und Verbündeten in der Region", sagte ein leitender Beamter im Außenministerium der "Washington Post". Demnach spielt Washington eine zunehmende Rolle im Unterstützernetzwerk der Aufständischen. Sollte der Bericht zutreffen, würde es einen Richtungswechsel bedeuten, da die USA bisher jede Unterstützung für die Rebellen ablehnten.

Außenamtssprecherin Victoria Nuland betonte jedoch, die USA hätten ihre Politik nicht geändert und die "Post" habe ihre "Quellen überdehnt". Es würden Medikamente und Kommunikationsgeräte an die unbewaffnete Opposition geliefert, die USA hätten aber keine Rolle bei der Lieferung von Waffen.

Unterdessen wurde am Donnerstag die syrische Rebellenhochburg Rastan von der Armee unter Beschuss genommen. Die Artillerie habe "drei Geschoße pro Minute" auf die Stadt in der Provinz Homs abgeschossen, sagte der Präsident der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte in London, Rami Abdel Rahman.

In einem Bericht des UNO-Sicherheitsrats ging unterdessen hervor, dass Nordkorea versucht haben soll, Rüstungsmaterial an Syrien zu liefern. Der Transport sei aber von den Behörden eines UNO-Mitgliedslandes abgefangen worden.

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