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Obama richtete Botschaft an iranischen Ayatollah

US-Präsident Barack Obama könnte ein ziviles Atomprogramm des Iran akzeptieren, berichtete die "Washington Post" am Freitag. Ayatollah Ali Khamenei müsste allerdings seine Aussage belegen, dass der Iran auf keinen Fall Atomwaffen anstrebe

Foto © AP

Im Atomstreit mit dem Iran hat US-Präsident Barack Obama laut einem Zeitungsbericht eine Botschaft an den obersten iranischen Führer, Ayatollah Ali Khamenei, gerichtet. Wie die "Washington Post" am Freitag berichtete, signalisierte Obama dabei, dass die USA ein ziviles iranisches Atomprogramm akzeptieren könnten. Khamenei müsste allerdings seine Aussage belegen, dass der Iran auf keinen Fall Atomwaffen anstrebe.

Die Botschaft habe der türkische Regierungschef Recep Tayyip Erdogan an Khamenei weitergeleitet, schrieb die "Washington Post". Ob Obama auch eine Urananreicherung des Iran für zivile Zwecke akzeptieren würde, blieb demnach unklar. Erdogan hatte Obama Ende März bei einem Gipfel zur atomaren Sicherheit im südkoreanischen Seoul getroffen.

Der Westen verdächtigt den Iran, heimlich an der Entwicklung von Atomwaffen zu arbeiten, was Teheran zurückweist. Der UN-Sicherheitsrat verhängte mehrfach Sanktionen gegen das Land. Ende kommender Woche sollen die seit mehr als einem Jahr auf Eis liegenden internationalen Gespräche zum iranischen Atomprogramm wieder aufgenommen werden. Israel, das sich durch einen atomar bewaffneten Iran in seiner Existenz bedroht sieht, zieht einen Militärangriff gegen die iranischen Atomanlagen in Erwägung.

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