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Zuletzt aktualisiert: 06.12.2012 um 12:00 UhrKommentare

Keira Knightley, britische Schauspielerin, im Porträt

Keira Knightley (27) brilliert als Leo Tolstois Anna Karenina im Kino.

Foto © Reuters

Das erste Mal, dass sie sich berühmt fühlte, war mit 15: "Da habe ich in der U-Bahn mein Gesicht auf einem Kinoplakat zum Thriller ,The Hole' gesehen und war peinlich berührt", gesteht Keira Knightley. Die Peinlichkeit dürfte sich einigermaßen gelegt haben, ist die Londonerin doch heute Stammgast unter den Top 10 der Geldbörsianerinnen Hollywoods.

Mit der Rolle der Anna Karenina in Joe Wrights überzeugender Romanadaption nach Leo Tolstoi wird ihre Aktie gewiss nicht sinken. Ihre Darstellung der unglücklich verheirateten russischen Fürstenschwester, die Liebesleidenschaft und Wahnvorstellungen in den Tod treiben, weist jedenfalls direttissima in Richtung Oscar. Einmal stand die Frau mit dem porzellanenen Teint schon knapp davor: 2005 mit "Stolz und Vorurteil" nach Jane Austen, wie "Abbitte" nach Ian McEwan von ihrem Lieblingsregisseur Wright gedreht.

Auf 1 : 0 für sie stellte Knightley 2002 mit "Kick It Like Beckham" zwar noch im Fußballdress, aber fortan schien das Kind eines Schauspielers und einer Schriftstellerin auf Kostüm abonniert: In "Fluch der Karibik" I-III verdrehte sie als Gouverneurstochter den Piraten Johnny Depp und Orlando Bloom den Kopf, in "King Arthur" als schöne Keltin dem Anführer der Tafelrunde. Und in "Die Herzogin" war sie quasi als Vorläuferin von Lady Diana eine "Königin der Herzen".

Dass die 27-Jährige für "Anna Karenina" auch gern den Chic der Zaren trug, ist also kein Zufall: Sie liebt Verkleidungen (privat, um Paparazzi-Gelsen zu entfliehen) ebenso wie historische Bücher und wirbt zudem für die Edelmarke Chanel, bei deren Show in Schottland sie gerade erst am Dienstag wieder neben Karl Lagerfeld in Reihe 1 saß.

Nur mit dem Brautkleid will Knightley sich noch Zeit lassen, auch wenn Mr. James Righton, Sänger und Keyboarder der britischen Indie-Band "Klaxons", seit mehr als einem Jahr "Mr. Right" zu sein scheint. Das Trara um Hochzeiten ist der bezaubernden KK ohnehin fremd: "Ich kapiere nicht, warum Heiraten so eine große Sache sein soll: Beide sagen Ja und dann hebt man einen."

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