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Zuletzt aktualisiert: 27.06.2011 um 12:01 UhrKommentare

Drei Österreicher beim Bachmann-Preis

Später als gewohnt wird der Ingeborg Bachmann-Preis vergeben: Terminkollisionen beim Sender 3sat und mit dem Ironman sind dafür verantwortlich, dass die 35. Tage der deutschsprachigen Literatur in Klagenfurt 2011 erst von 6. bis 10. Juli stattfinden.

Foto © KLZ/Koscher

Mit der Lokalmatadorin Maja Haderlap, dem in Klagenfurt geborenen, im Burgenland aufgewachsenen und in Wien lebenden Daniel Wisser sowie der in Leningrad geborenen und in Wien lebenden Julya Rabinowich treten heuer drei österreichische Autoren zum Wettlesen um den mit 25.000 Euro dotierten Bachmann-Preis an.

Als weitere Autoren sind Michel Bozikovic aus Zürich, sowie die Deutschen Anne Richter, Antonia Baum, Nina Bußmann, Gunther Geltinger, Thomas Klupp, Steffen Popp, Anna Maria Praßler, Leif Randt, Linus Reichlin und Maximilian Steinbeis am Start. Neben dem Hauptpreis haben die 14 Nominierten auch die Chance auf den mit 10.000 Euro dotierten kelag-Preis, den 3sat-Preis (7.500 Euro), den Ernst Willner-Preis (7.000 Euro) und den Publikumspreis. Letzterer ist ebenfalls mit 7.000 Euro dotiert und wird in diesem Jahr erstmals von VILLIglas gestiftet. In die Jury ist Daniela Strigl zurückgekehrt, den Vorsitz führt erneut Burkhard Spinnen.

Live dabei sein!

Die 12. "Klagenfurter Rede zur Literatur" wird zum Auftakt am 6. Juli der Schweizer Schriftsteller Urs Widmer halten. Das Wettlesen kann man nicht nur auf 3sat, Ö1 und Radio Kärnten verfolgen, sondern auch als Public Viewing am Lendhafen sowie im Internet unter http://bachmannpreis.eu. Auf der Website findet heuer zum vierten Mal das Projekt "Bachmannpreis goes Europe" statt, bei dem alle Texte auch auf Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch, Tschechisch, Slowenisch und Kroatisch zu finden sind.

Als Vorgeschmack geht am 1. und 2. Juli in der Klagenfurter Innenstadt ein großes Lesefest über die Bühne. Neben Profis wie Veit Heinichen, Lojze Wieser, Alois Brandstetter, Alois Hotschnig, Peter Wawerzinek, Fabjan Hafner oder Alfred Goubran können im "Reader's Corner" am Alten Platz auch Amateure eigene Texte präsentieren oder auch aus ihren Lieblingsbüchern vorlesen - als Probe für einen eventuellen späteren Auftritt beim Wettlesen durchaus geeignet. Wer die Preise heuer mit nach Hause nehmen darf, wird am 10. Juli um 11.30 Uhr in öffentlicher Abstimmung entschieden.

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