20. Dezember 2014, 09:46 Uhr | Aktualisiert vor - min | Als Startseite
Zuletzt aktualisiert: 16.01.2013 um 04:54 UhrKommentare

Sorge beim AMS über Griffner Haus

150 Mitarbeiter sind nach dem Konkurs des Fertighausproduzenten im Frühwarnsystem des AMS.

Foto © Grössing

Der Arbeitsmarkt im Bezirk ist durch den Wegfall der Bauwirtschaft und des Tourismus im Wintertief. 2617 Personen suchen Arbeit, ein leichtes Plus zum Vorjahr. "Tendenziell gibt es einen Stellenrückgang. Firmen sind wegen der wirtschaftlichen Lage sparsamer und vorsichtiger bei der Aufnahme", sagt Helena Wutscher-Grünwald, Leiterin des Arbeitsmarktservice (AMS) Völkermarkt.

Zusätzlich hat Griffner Haus mit 150 Mitarbeitern und 80 Saisonarbeitern Konkurs angemeldet. Seit Montag sind die Mitarbeiter im Frühwarnsystem des AMS angemeldet (wir berichteten). "Das Griffner Haus ist ein wichtiger Arbeitgeber im Bezirk. Wir hoffen, dass das Unternehmen weitergeführt wird. Viel können wir aber leider nicht machen", sagt Wutscher-Grünwald. Im Falle einer Schließung würde das AMS die Arbeitssuchenden je nach Qualifikation versuchen zu vermitteln. Wobei Fachkräfte gute Chancen hätten.

Auf Lehrstellensuche

Markant zugenommen hat die Zahl der Lehrstellensuchenden. 61 Jugendliche in Völkermarkt sind ohne Lehrstelle, das sind 24 mehr als im Vorjahr.

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FAKTEN

  • 340 Personen zwischen 15 und 24 Jahren sind arbeitslos, das ist ein Minus von vier Prozent. 61 Jugendliche suchen eine Lehrstelle, um 64 Prozent mehr als im Vorjahr. Bei der Generation 50 plus sind 630 Personen auf Arbeitssuche, 16 Personen mehr als noch im Vorjahr.

FAKTEN

  • Im Bezirk Völkermarkt sind 2617 Personen auf Arbeitssuche (Stand 1. 1. 2013). Davon sind 944 Frauen und 1673 Männer. Im Vorjahr waren es fünf Personen weniger, vor zwei Jahren 45 Personen. Einen Rückgang gibt es bei Bürojobs und bei technischen Berufen.

FAKTEN

  • Im Bau- und im Baunebengewerbe sind rund 1000 Personen ohne Arbeit, zwei Drittel haben eine Wiedereinstellungszusage. Im Tourismus sind 327 Personen arbeitslos. Betroffen sind vor allem Frauen mit Kindern, die nicht auswärts auf Saison gehen können.

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