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Zuletzt aktualisiert: 08.10.2012 um 23:32 UhrKommentare

Spezialeinsatz im Kärntner Grenzland

Harald Krassnitzer und Adele Neuhauser bekommen es beim ersten Tatort-Einsatz in Kärnten mit schnapsservierenden Einheimischen und einem Kriegsverbrechen zu tun.

Foto © APA/Muhr

Ein Altersheim in Bad Eisenkappel. An einem langgezogenen Holztisch sitzen drei ältere Leute vor ihrer Suppe. Plötzlich werden am Gang Stimmen laut, Harald Krassnitzer, Adele Neuhauser und Juergen Maurer tauchen in der Tür auf und diskutieren heftig. Das Wort "Persmanhof" fällt. Und gleich darauf die Klappe - zumindest ist die für Journalisten zugängliche Probe erst einmal zu Ende.

Derzeit ermitteln Tatort-Kommissar Moritz Eisner (Krassnitzer) und seine Kollegin Bibi Fellner (Neuhauser) erstmals in Kärnten und bekommen es mit einem brisanten Thema zu tun: Eine Filmemacherin ist ermordet worden. Sie arbeitete gerade an einer Dokumentation über ein Massaker, das in den letzten Kriegstagen auf dem Hof einer Kärntner-slowenischen Familie (eben der Per?manhof) stattfand.

Regisseur und Drehbuchautor Sascha Bigler (44) hat sich für den Stoff intensiv mit der Kärntner Geschichte auseinander gesetzt, "im Kern erzählen wir trotzdem eine einfache Kriminalgeschichte, weil man die deutschen Zuseher nicht mit der Kärntner Problematik überfordern darf", so Bigler über seinen ersten Tatort-Einsatz.

Ganz andere Probleme plagen Krassnitzer in der Episode "Grenzland" (Ausstrahlung voraussichtlich 2013): "Die Menschen hier sind unheimlich nett. Fast aus jeder Tür kommt jemand heraus und lädt uns auf einen Schnaps ein. Uns ist es nur unter massiven Widerstand gelungen, diesen Verführungen zu widerstehen", so der Schauspieler, der seinen 30. Einsatz gelassen sieht: "Ich finde Statistiken total langweilig, interessant ist nur, was aktuell passiert", so der 52-Jährige.

Ihm zur Seite steht zum sechsten Mal Adele Neuhauser, die die Arbeit in der Natur "einfach wundervoll findet" ("Sonst verbinde ich Drehen in der Natur ja immer mit ,Vier Frauen und ein Todesfall'") sowie Film-Tochter Tanja Raunig. Die Haimburgerin ist nicht weit von den Drehorten aufgewachsen und muss vor allem darauf achten, "dass ich den Kärntner Dialekt nicht heraushängen lasse."

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