29. November 2014, 10:48 Uhr | Aktualisiert vor 2 min | Als Startseite
Zuletzt aktualisiert: 01.06.2012 um 10:20 UhrKommentare

Schlossberg als Zentrum der Magie

Beschäftigungsprojekt mit Mehrwert: Gestern wurde das "Mystisch Magische Zentrum" (MMZ) auf dem Griffner Schlossberg eröffnet.

Foto © Gemeinde

Vor etwa einem Jahr haben das Arbeitsmarktservice Kärnten (AMS), das Land Kärnten und die Marktgemeinde Griffen im Rahmen des Territorialen Beschäftigungspaktes (TEP) ein gemeinnütziges Beschäftigungsprojekt ins Leben gerufen und den Spatenstich für das "Mystisch Magische Zentrum" (MMZ) gesetzt. Fünf Transitarbeitskräfte und eine Schlüsselkraft waren dabei sieben Monate lang beschäftigt.

Bei der Eröffnung konnten gestern AMS-Landesgeschäftsführer Josef Sibitz, Landesrat Christian Ragger (FPK), Griffens Bürgermeister Josef Müller (VP) und Projektleiter Ferid Pjanic ein respektables Ergebnis präsentieren: Im Ostflügel der Burg ist eine Ausstellungsplattform samt Seminarraum mit Multimedia-Ausstattung für 35 Personen entstanden, darüber hinaus als Aufstieg ein "Mystisch Magischer Weg".

Nachhaltiger Impuls

Schwerpunkt des Zentrums ist ein vielfältiges Angebot an Vorträgen und Seminaren. Die Themen reichen von Medizin über Geschichte, vom Umgang mit altem, überlieferten Wissen bis hin zu Fragen der Jetztzeit. Eine zu diesen Themen ausgerichtete Bibliothek mit über 1000 Büchern wird über die Gemeindebücherei als Erweiterung angeboten. Mit dem MMZ sei ein weiterer touristischer Anziehungspunkt für Besucher aus aller Welt entstanden. "Solche gemeinnützigen Beschäftigungsprojekte haben sich als Instrumente zur Wiedereingliederung von Langzeitarbeitslosen in den Arbeitsmarkt bewährt", so Sibitz. Das Projekt sei insgesamt ein nachhaltiger Impuls für die gesamte Region.

Ragger und Landeshauptmann-Stellvertreter Uwe Scheuch (FPK) wiesen darauf hin, "mit der Revitalisierung des Schlossberges schaffen wir zudem einen kulturellen und touristischen Mehrwert für Griffen und die gesamte Region, der nicht nur dem Arbeitsmarkt dienlich ist". Außerdem sei man, so Müller, als Gemeinde mit der Beschäftigung von benachteiligten Arbeitsuchenden gemeinsam mit AMS und Land "auch unserer sozialen Verantwortung gegenüber den Menschen in unserer Region gerecht geworden".

Folgeprojekt

Seit April ist bereits ein Folgeprojekt im Laufen. Wiederum mit einem gemeinnützigen Beschäftigungsprojekt werden Burganlagen und Aufstiegswege saniert. Dabei bekommen sechs Menschen Beschäftigung - im Alter von 50 Jahren und darüber. Die Gesamtkosten betragen rund 147.500 Euro.

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FAKTEN

  • Projektträger. Marktgemeinde Griffen. Das Projekt begann am 16. 5. 2011 und endete am 15. 12.

    Kosten. Gesamt 315.000 Euro, AMS 50.000 Euro Lohnkostenförderung, Land 50.000 Personalkosten und 200.000 Infrastruktur, Marktgemeinde Griffen Sachleistungen

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