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Zuletzt aktualisiert: 05.05.2012 um 13:47 UhrKommentare

Protest gegen hohen Spritpreis

300 Aktivisten bei Protest gegen hohen Spritpreis auf der Tauernautobahn. Wenn nichts passiert, sollen die Stadteinfahrten blockiert werden.

Foto © spritdemo.jpg | Foto: Kleine.tv

Wo der damalige Verkehrsminister Hubert Gorbach (FPÖ) vor genau fünf Jahren ein Tempolimit von 160 km/h erproben hatte lassen, stand gestern der Verkehr für zwei Stunden still. Zwischen elf und 13 Uhr blockierten die Freiheitlichen mit Lkw, Traktoren, Pkw und Aktivisten bei der Abfahrt Feistritz/Paternion beide Richtungsfahrbahnen der Tauernautobahn. Auf den Durchzugsverkehr wirkte sich die Blockade nur marginal aus. Adolf Winkler, Chef der Verkehrspolizei: "Es gibt keine Staus, nur zähflüssigen Verkehr auf der Bundesstraße."

FPK-Obmann Uwe Scheuch sprach, auf dem Frontlader seines Traktors stehend, von einem großen Erfolg, der jedoch von seiner 14 Tage zurückliegenden Ankündigung relativiert wird, man werde mit der Blockade "Kärnten lahmlegen". Die Freiheitlichen fordern von der Bundesregierung eine Senkung von Mineralöl- und Mehrwertsteuer sowie die Erhöhung des Kilometergeldes, denn: "100.000e Kärntner, die auf ihr Auto angewiesen sind, leiden unter den hohen Spritpreisen" (Scheuch).

Den Vorwurf, aus populistischen Gründe zu handeln, lässt der FPK-Chef nicht gelten: "Blockaden dürfen kein Monopol von linken Aktivisten sein." Offensichtlich hat man gestern Gefallen am Blockieren gefunden. Denn die Bundesregierung soll auch in Zukunft unter Druck gesetzt werden. Wenn "Wien" nicht reagiert, sollen als Nächstes die Stadteinfahrten in Kärnten abgeschottet werden.

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