21. November 2014, 19:20 Uhr | Aktualisiert vor 2 min | Als Startseite
Zuletzt aktualisiert: 22.03.2011 um 09:54 UhrKommentare

Lauter Wasserfall wird nun verlegt

Lösung im Streit zwischen Anrainern und Stadt Friesach um die Metnitz-Verbauung in Aussicht: Gestern wurde bekannt gegeben, dass bereits heuer weitergebaut wird.

Foto © Kuhs

Seit dem August 2010, als der erste Abschnitt der Metnitz-Verbauung in Friesach fertig war, rauscht der Fluss so laut, dass sich die Bewohner der Bahnhofstraße 27 belästigt fühlen (die Kleine Zeitung berichtete). Gestern fand in Friesach vor Ort die zweite Verhandlung zwischen den betroffenen Anrainern und der Stadtgemeinde Friesach statt. Eine Lösung zeichnet sich ab: Der Weiterbau und somit die Verlegung der Lärm erzeugenden Rampe wurde von 2014 auf heuer vorverlegt.

"Die Finanzierung für den Weiterbau in diesem Jahr wurde mit Land und Bund bereits ausverhandelt", sagt Bürgermeister Josef Kronlechner. Kostenpunkt: eine Million Euro.

Lösung schon im Sommer

Wie der Weiterbau genau aussehen wird, hängt noch von einem Punkt ab. "Wir würden gerne das alte Grundstück der Firma Pagitz ablösen. Dann könnten wir das Gebäude schleifen und den Verbau günstiger gestalten", so der Bürgermeister. Ansonsten müsste man die alten Gebäude, die sich direkt an der Metnitz befinden, stützen. Das würde zusätzliche Kosten verursachen.

Erstes Ziel des Weiterbaus ist jedoch, die Lärm erzeugende Lärchenrampe zu entfernen und sie rund 150 Meter weiter flussaufwärts anzubringen. Termin für den Baubeginn ist der 4. Juli.

"Ich wohne seit 20 Jahren in diesem Haus und habe das Rauschen des Flusses immer genossen. Aber jetzt ist es einfach zu laut", sagt eine Anrainerin. Übrigens handelt es sich bei dem Mehrparteienhaus um Eigentumswohnungen. Das Verkaufen der Wohnungen gestalte sich wegen des Lärms laut Anrainern derzeit schwierig.

Wer die Anwaltskosten übernehmen wird, ist derzeit noch nicht klar. Die Gemeinde wäre bereit, rund die Hälfte der Kosten zu tragen. Der nächste Verhandlungstermin findet am 15. Dezember statt. Richter Walter Fritz hat sich der Causa angenommen. Geplant hat die Verbauung die Firma CCE Ziviltechnik GmbH, die Strabag hat den Bau ausgeführt.

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