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Zuletzt aktualisiert: 25.05.2012 um 20:36 UhrKommentare

Pensionist verbrannte im Bett

Tragödie in Friesach: Eine Wandlampe fiel auf das Bett eines 54-jährigen Pensionisten und entzündete sich. Die Schwester fand den Toten. Der Brand erlosch wegen Sauerstoffmangels von selbst.

Foto © Scheriau/Sujetfoto

Eine schreckliche Entdeckung machte Freitagvormittag eine Friesacherin, als sie zum Wohnhaus ihres Bruders kam. Der 54-Jährige lag tot in seinem Bett. Er war bei einem Brand ums Leben gekommen.

Laut den Ermittlungen der Beamten des Landeskriminalamtes und eines Brandsachverständigen ist eine nicht fachgerecht montierte und eingeschaltete Wandlampe auf das Bett des Pensionisten gefallen und hat sich in weiterer Folge entzündet. Das Feuer erlosch schließlich wegen Sauerstoffmangels von selbst. Von außen war der Brand nicht zu bemerken, es sind keine Scheiben geborsten. Warum der Pensionist nicht rechtzeitig flüchten konnte, als die Lampe herunterfiel und die Matratze zu glimmen begann, ist noch unklar. Er dürfte wohl im Schlaf überrascht worden sein. Um Klarheit zu erlangen, hat die Staatsanwaltschaft eine Obduktion angeordnet. Diese soll auch über den genauen Todeszeitpunkt Aufschluss geben.

Die Ermittler vermuten aufgrund der Spurenlage, dass sich der Brand möglicherweise bereits vor zwei Tagen ereignet hat.

Der 54-Jährige lebte alleine auf einem ehemaligen Bauernhof bei Friesach. Er hatte gesundheitliche Probleme. Seine beiden Schwestern kümmerten sich um ihn.

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Redaktion St. Veit & Feldkirchen

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