29. Dezember 2014, 09:54 Uhr | Aktualisiert vor - min | Als Startseite
Zuletzt aktualisiert: 10.05.2012 um 20:13 UhrKommentare

Bergretter ist über den Berg

Schwer verletzter Prägratner wurde nach Flugunfall am Großvenediger in Tiefschlaf versetzt. Derzeit befindet er sich in der Aufwachphase.

Foto © Brunner Images

Mathias B. hängte sich am 29. April als Bergretter von Prägraten gemeinsam mit einem Kameraden aus der Ortsgruppe und mit Franz Franzeskon an jenes Flugtau, dass der Pilot von Martin 4 über dem Rainerkees am Großvenediger ausklinkte. Der junge Prägratner Familienvater erlitt bei der "Landung" auf dem Gletscher schwerste Verletzungen - vor allem im Brustkorbbereich - und etliche Knochenbrüche. Nach seiner Bergung und Überstellung an das Klinikum Klagenfurt wurde er dort auf der Intensivstation in Tiefschlaf versetzt. Erforderliche Operationen waren in diesem Zustand durchzuführen.

Selbstständig atmen

Aus Klagenfurt kamen gestern äußerst positive Meldungen über den Zustand des Bergretters. Die Erfreulichste davon lautete: Mathias ist über den Berg. "Er ist inzwischen extubiert, das heißt, er ist nicht mehr am Beatmungsschlauch und atmet selbstständig", sagte Alfred Fast, Mediensprecher des Bezirkskrankenhauses Lienz, nach Rücksprache mit den Ärzten. Der Bergretter wird derzeit aus dem Tiefschlaf geholt. Die Aufwachphase sollte noch einige Tage dauern. Sobald der junge Mann die Intensivstation verlassen kann, beginnt laut Fast die Rehabilitation.

Krisenintervention

Das tragische Unglück am Großvenediger macht beteiligten Einsatzkräften nach wie vor schwer zu schaffen. Es gibt Bedarf an Krisenintervention.

Bergretter sind von den Ermittlern des Landkriminalamtes noch nicht einvernommen worden. Auch die Einvernahme des Piloten ist noch nicht erfolgt.

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