22. November 2014, 17:41 Uhr | Aktualisiert vor 2 min | Als Startseite
Zuletzt aktualisiert: 10.08.2012 um 10:43 UhrKommentare

Trinkwasser in Spittal wieder sauber

Grünes Licht für den Genuss des Trinkwassers kam gestern von der Prüfstelle. Die Generalsanierung der städtischen Wasserversorgung steht allerdings in den nächsten acht Jahren an.

Foto © Riebler

Alle Proben sind einwandfrei, geht aus dem Prüfungsergebnis des Spittaler Trinkwassers hervor. Ab sofort kann es wieder ohne Bedenken konsumiert werden, gab gestern Mittag das Labor der Holding Graz, als akkreditierte Prüf- und Inspektionsstelle, bekannt. Wie berichtet, wurden in der Nacht zum 31. Juli die Quellfassungen im Hintereggengraben (Gemeinde Lendorf) von einer Mure beschädigt, daher kam es zu einer Verunreinigung des Wassers. Nach umfangreichen Reinigungsmaßnahmen und Desinfizierung der Wasserleitungen wurden aus Quellen, Hochbehälter und ausgewählten Stellen im Verteilungsnetz erneut Proben gezogen. Sie bescheinigen dem Wasser Trinkwasserqualität, es muss nicht mehr abgekocht werden.

An der Wiederherstellung der zerstörten Quellfassungen haben die Mitarbeiter des Wasserwerkes in den vergangenen Tagen mit Hochdruck gearbeitet. Bekanntlich sind aber auch die Wasserleitungen in die Jahre gekommen und erneuerungsbedürftig. Laut Stadtrat Hansjörg Gritschacher (FPK) gibt es bereits einen Drei-Stufen-Plan zur Sanierung der Spittaler Wasserversorgungsanlage, der seit 2010 und bis 2020 umgesetzt werden soll und sich auf rund acht Millionen Euro beläuft: "Die rund drei Kilometer lange, aus Kunststoff bestehende, Hauptzuleitung, die im Bereich der Kohlmaierhütte beginnt und in Richtung Hühnersberg verläuft, soll 2013 durch eine Graugussleitung ersetzt werden. Im Bereich des Kolmwirts ist ein Trinkwasserkraftwerk geplant."

Förderungen

Seit zweieinhalb Jahren ist Gritschacher zuständiger Referent. Er kümmert sich nicht nur um die Umsetzung, sondern auch um Förderungen: "Bisher hat die Stadt ohne Förderungen gebaut, mir war es wichtig, die Fördertöpfe von Bund und Land anzuzapfen, dadurch ergibt sich eine Kostenersparnis von über 30 Prozent. Der Nachteil ist, dass aufgrund bürokratischer Abläufe eine Vorlaufzeit von eineinhalb Jahren einberechnet werden muss."

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