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Zuletzt aktualisiert: 22.02.2011 um 17:35 UhrKommentare

Pilotenfehler verantwortlich für Unglück 2010 in Italien

Ein Pilotenfehler ist verantwortlich für den Tod von drei Kärntnern, die im April 2010 an Bord einer Cessna in Norditalien abgestürzt waren. Das ergab ein am Dienstag veröffentlichter Untersuchungsbericht der Staatsanwaltschaft von Ancona.

Foto © KK/Feuerwehr Ancona

Der Tod von drei Kärntnern an Bord einer Cessna 182, die am 11. April 2010 in den Bergen unweit von Fabriano in der norditalienischen Region Marken abgestürzt war, ist auf einen Fehler des Piloten zurückzuführen. Dies geht aus den Ermittlungen der Staatsanwaltschaft der Adria-Stadt Ancona hervor, die die Untersuchung des Unglücks abgeschlossen hat, berichtete die italienische Nachrichtenagentur ANSA am Dienstag.

Wegen des Schnees und des Nebels in den Bergen in Marke hätte der 40-jährige Pilot niemals starten sollen, geht aus dem Dossier der Staatsanwälte hervor. Die von den Justizbehörden beauftragten Experten konnten keinen Defekt an der Cessna feststellen, die auf dem Weg von Rom nach Wolfsberg war, bevor sie abstürzte.

Bei den Opfern handelte es sich um eine 56-jährige Oberkärntnerin sowie zwei Kärntner im Alter von 70 und 36 Jahren, die in St. Andrä (Bezirk Wolfsberg) lebten und als gute und erfahrene Piloten galten. Das Flugzeug befand sich im Besitz einer Firma in St. Andrä.

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